Sturm zieht über die Region hinweg – Autos von Bäumen begraben, gelbe Säcke verstreut

Die Spuren von „Andrea“

Umherfliegende Wertstoffsäcke in der Innenstadt. Foto: Wendlandt

tm/bo Uelzen/Wittingen. Gelbe Säcke reißen auf, der Inhalt verteilt sich auf die Straßen der Innenstadt, kurz hinter der Kreisgrenze in Wittingen werden drei Autos unter einer umstürzenden Birke begraben, auf der Uelzener Hoefftstraße wird ein Fußgänger bei schlechter Sicht angefahren – insgesamt aber hat der Sturm „Andrea“ gestern weniger Schäden angerichtet als zunächst befürchtet.

Nachdem es in der Nacht zu Donnerstag pausenlos geregnet und gestürmt hatte, bot sich in der Uelzener Innenstadt gestern Früh ein unschönes Bild: Der Inhalt zahlreicher Wertstoffsäcke, die zur Abfuhr bereit gestellt waren, lag auf Straßen und Fußwegen. „Wenn die Verkehrssicherheit gefährdet ist, werden wir tätig, ansonsten sind die Anwohner in der Pflicht“, erklärt Stadtsprecherin Ute Krüger die Gesetzeslage fürs Aufräumen.

Ganz andere Sorge hatten zwei Uelzener Autofahrer, die ihr Fahrzeug gestern Nachmittag auf dem Parkplatz des Krankenhauses Wittingen abgestellt hatten. Als sie zurück zu ihren Wagen kamen, waren diese und ein drittes Auto unter einer kapitalen Birke begraben. Die Feuerwehr zersägte den Baum.

Um 16.30 Uhr übersah dann in Uelzen ein 69-jähriger Autofahrer bei Sturm und Regen beim Linksabbiegen von der Hoefft- in die St.-Viti-Straße einen Fußgänger und fuhr den 53-Jährigen an und verletzte ihn dabei. Seite 12

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare