Claus-Dieter Reese: Initiative Pro A 39 wiederbeleben

Sprachrohr der Mehrheit

+

abc Landkreis. Claus-Dieter Reese hat die Nase voll. „Es ist immer das gleiche Spiel. Sobald etwas Positives über den Planungsstand der A 39 in der AZ steht, melden sich reflexartig die Gegner, um dagegen zu argumentieren“, hat der langjährige Kommunalpolitiker aus Bad Bodenteich beobachtet.

 „Damit die schweigende Mehrheit beim Thema Lückenschluss der A 39 zwischen Lüneburg und Wolfsburg endlich wieder ein Sprachrohr bekommt, möchte Reese die Arbeit der Initiative Pro A 39 intensivieren.

Zur Erinnerung: Die Initiative wurde im Sommer 2004 ins Leben gerufen, um die vermeintliche Wichtigkeit einer A 39 zu untermauern. Mitglieder sind Vertreter unterschiedlicher Parteien und der Wirtschaft. „Allerdings war die Arbeit in der jüngeren Vergangenheit etwas eingeschlafen. Jetzt aber wollen wir die Initiative verstärkt in den Fokus rücken“, kündigte Reese an, der vor acht Jahren bei der Gründung der Organisation beteiligt gewesen war.

Was die inhaltliche Argumentation hinsichtlich der A 39 angeht, bezieht Reese eindeutig Stellung: „Bei allem Verständnis für die Probleme der direkt vom baldigen Bau betroffenen Landwirte und Einzelbürger muss man jedoch die zu erwartenden Vorteile für die große Mehrheit der Bevölkerung des Landkreises Uelzen sehen. Neu belastet werden nur wenige hundert Bürger, aber einige tausend Betroffene werden vom immer mehr zunehmenden Verkehr, insbesondere vom Schwerverkehr, entlastet.“

Im übrigen gehöre der Landkreis Uelzen zur Metropolregion Hamburg – dies müsse sich nach Auffassung Reeses in einer breit aufgestellten Verkehrsanbindung per Bahn, Straße und Kanal niederschlagen. Ohne den Ausbau der A 39 stehe Norddeutschland im Stau. Tausende Bürger im Landkreis Uelzen müssten weiter zunehmende Belastungen durch den Verkehr ertragen, den Verfall der Wertigkeit ihrer Häuser hinnehmen. Den Jugendlichen würde die Chance auf einen qualifizierten Arbeitsplatz im Landkreis verwehrt, da sich die Wirtschaft ohne A 39 nicht positiv genug entwickeln könnte.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare