Achtbeiniges Getier löst Einbruchsarlarm aus

Spinnenjagd nachts in der Bank

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tm Uelzen. Der „Einbrecher“ hatte acht Beine, war behaart und hatte sich den denkbar ungünstigsten Platz für ein Nachtquartier ausgesucht: Eine Spinne hat in der Nacht zu Donnerstag Einbruchsalarm in der Volksbank an der Gudesstraße ausgelöst.

Um 23.45 Uhr ging die Meldung bei einem privaten Sicherheitsdienst ein, der umgehend die Uelzener Polizei alarmierte.

Die Beamten konnten von außen keine Einbrecher entdeckten und holten den Hausmeister aus dem Bett. Gemeinsam wurde dann die Bank durchsucht – zunächst ohne Ergebnis. Die Jagd nach dem Einbrecher endete schließlich im Kassenraum – genauer auf einem dortigen Bewegungsmelder. Dort hätten die Einsatzkräfte eine „verdächtige Spinne“ entdeckt, heißt es im Polizeibericht. Und weiter: „Nach eingehender Befragung erhielt der Achtbeiner einen Platzverweis. Er muss sich jetzt eine neue Bleibe suchen.“ Geld sei in dieser Nacht nicht weggekommen, notierten die Beamten.

Fehlalarme in Banken, öffentlichen Gebäuden oder auch Supermärkten sind keine Seltenheit: Immer wieder schlagen Alarmanlagen an. Mal hat eine Klimaanlage nur lose befestigte Plakate vor einen Bewegungsmelder gepustet, mal aber auch ist nachts noch Leben im Amt – oder eben in einer Bank.

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