Verwaltungsausschuss streicht Investitionen

Uelzen muss Gürtel enger schnallen: Spielplatz und Straßen liegen auf Eis

+
Die Erweiterung des Uelzener Hafens hat bei der Stadt oberste Priorität.

Uelzen. Die Stadt Uelzen muss den Gürtel enger schnallen. So hat es, wie berichtet, der Landkreis als Kommunalaufsicht angesichts der angespannten Haushaltslage verlangt.

Wo genau die 294 200 Euro an Einsparvorgaben für das laufende Jahr erfüllt werden, darüber hat jetzt der Verwaltungsausschuss der Stadt entschieden. Vor allem an der Sanierung und Erneuerung von Straßen soll gespart werden.

So wird der diesjährige Haushaltsansatz für die Instandhaltung von Gemeindestraßen um 74 800 Euro eingedampft. Auch die Erneuerung von Spielgeräten in Park- und Gartenanlagen wird vorerst auf Eis gelegt – 19 000 Euro sollen damit eingespart werden. Die Durchforstung und der Wegebau im Bestattungswald (4500 Euro) werden ebenso verschoben wie die Anschaffung von Möbeln für das Jugendzentrum (10 000 Euro) und von neuen Stühlen für den Ratssaal (6500 Euro).

Sparen wird die Stadt Uelzen obendrein in diesem Jahr an der Wehranlage Oldenstadt (30 000 Euro), an der Gestaltung des Spielplatzes Kirchweyhe West (45 000 Euro), an der Straßenbeleuchtung (11 000 Euro) sowie an anstehenden Arbeiten an der Caspar-Lehmann-Straße (47 500 Euro) und Am Hochgericht (32 900 Euro).

Erster Stadtrat Dr. Florian Ebeling betonte, dass die genannten Punkte derzeit noch der Prüfung unterzogen würden, schließlich seien die für 2015 geplanten Investitionen ohnehin „keine Nice-to-have-Liste“, also eine Liste von Maßnahmen, die man zwar gern hätte, die aber eigentlich nicht notwendig wären.

Ganz oben auf der Investitionsliste für dieses Jahr steht übrigens der Grunderwerb für die Hafenerweiterung in Höhe von 400 000 Euro. Gleich danach folgt die Ersatzbeschaffung von Parkscheinautomaten (60 000 Euro), weiterhin die Förderung des Sports (50 000 Euro), Arbeiten an den Brücken Woltersburg (152 000 Euro) und Hansen (423 000 Euro) sowie die Ortsdurchfahrt Westerweyhe (589 800 Euro) und die Umgestaltung des Friedhofs Holdenstedt (20 000 Euro).

Von Ines Bräutigam

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare