Zuckerwerk: Produktion läuft langsamer an

Spätere Rüben-Ernte 2020 im Uelzener Nordzucker-Werk

Täglich werden zig-tausend Tonnen an Rüben im Uelzener Nordzucker-Werk angeliefert.
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Täglich werden zig-tausend Tonnen an Rüben im Uelzener Nordzucker-Werk angeliefert.

Uelzen – Im Uelzener Nordzucker-Werk kommt die Produktion der süßen Kristalle zu Beginn der diesjährigen Kampagne langsamer in Gang als erhofft. Auswirkungen hat das auf die Rübenlieferungen.

Das bestätigen am Mittwoch auf Nachfrage Werkschef Mathias Böker und Georg Sander, Leiter des Bereiches Landwirtschaft.

Das Werk nimmt rund um die Uhr Rüben zur Verarbeitung an – besitzt auf dem Werksgelände auch Lagerkapazitäten. Sie sind jedoch endlich. Wie Georg Sander erklärt, würden bereits gerodete Rüben vom Werk weiter angenommen. Um aber nicht an die Grenzen der Lagerung zu stoßen, seien Bauern, deren Rüben sich noch in der Erde befinden, gebeten worden, ihre Rodung zunächst nicht vorzunehmen.

Die Rüben könnten, so sagt Sander, durch eine spätere Ernte noch ein paar Tage weiter wachsen. Das Unternehmen stehe mit den betroffenen Landwirten im Kontakt, um die logistischen Fragen zu klären. Anstatt der etwa 110 000 Tonnen an Rüben, die in dieser Woche angenommen und verarbeitet werden sollten, werden nun etwa 95 000 Tonnen erwartet. Die diesjährige Kampagne soll sich bis in den Januar ziehen. Insgesamt sollen mehr als 2,4 Millionen Tonnen an Rüben zu weißen Kristallen verarbeitet werden. (nre)

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