Der Wolf im Fokus: Tierhalter diskutieren heute / Holländer holen sich Tipps

Sorge um Existenz

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Der Wolf ist in den Augen der Tierhalter im Landkreis Uelzen ein Dorn im Auge.

Masendorf/Landkreis. Ein wildes Tier spaltet die Meinungen: der Wolf. Die einen freut es, dass das Tier wieder eine Heimat im Landkreis Uelzen gefunden hat, andere hingegen sehen diese Tatsache kritisch. „Wir Tierhalter sorgen uns um unsere Existenz.

Wir haben Last mit dem Wolf“, sagt beispielsweise der Rätzlinger Rudolf Michaelis von der Interessengemeinschaft Tierhalter Uelzen.

Das Umweltministerium schütze den Wolf vor dem Abschuss, nicht aber die Tierhalter vor Schäden durch den Wolf. Bisher hätten die Tierhalter keinerlei rechtlichen Anspruch auf finanzielle Entschädigungen bei Tierverlusten durch Wolfsrisse, so der Rätzlinger. Auch die Folgeschäden von Wolfsangriffen auf Nutztiere, wie beispielsweise anhaltende Nervosität des Viehs, Schäden an Dritten durch ausbrechende Tiere oder die starke psychische Belastung der Tierhalter fänden bisher in Politik und Gesellschaft keinerlei Beachtung. Aus diesem Grund laden die Tierhalter heute um 11 Uhr ins Gasthaus Rehn nach Masendorf ein. Plätze gibt es laut Michaelis kaum noch.

Von Jörn Nolting

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Desweiteren finden Sie einen weiteren Artikel zum Thema Wolf im Kreis Uelzen in der Dienstagsausgabe. 

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