Kleingärtner öffnen ihre Pforten: Von Schreber- und Strebergärten, Reibungen und Rasenkultur

Sommer im Grünen

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Erhard und Marion Pachali haben ihren Schrebergarten top in Schuss. Jeden Tag schauen sie dort nach dem Rechten – auch bei Schnee und Eis.

Uelzen. Frank Melson lehnt sich zufrieden in die Bank vor seiner grasgrünen Gartenlauge und blinzelt der Sonne entgegen.

Vögel zwitschern, ein Rasenmäher brummt leise im Hintergrund, der würzige Geruch von frisch gemähtem Gras liegt in der Luft – und mitten drin sitzt dieser Mann auf den ausgewaschenen Polstern seiner Gartenbank, schlägt lässig die Beine übereinander und lächelt. Das ist Sommer, Sommer im Kleingärtnerverein.

„Im Urlaub bin ich fast jeden Tag hier“, verrät Frank Melson, als er die Pforte zur Gartenparzelle 67 öffnet und auf seine Holzlaube zu marschiert. Links und rechts wachsen Blumen in bunten Farben und schmiegen sich um die sorgfältig gemähte Rasenfläche. Keine Frage, Frank Melson ist oft hier – und zwar nicht ohne Grund: „Der Kleingärtner kann nie so ganz ohne Arbeit“, verrät er. „Irgendetwas ist immer.“ Blumen müssen gegossen, Unkraut gezupft und der Rasen gemäht werden.

Von Anna Petersen

Mehr dazu lesen Sie am Montag in der AZ.

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