Stadtfest-Organisatoren ziehen erste Bilanz – und planen schon die nächste Sause für 2014

Sogar Hugo Egon Balder war da

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War nicht geplant und eine echte Überraschung: Hugo Egon Balders Gastauftritt beim Uelzener Stadtfest.

Uelzen. Drei Tage lang zeigte sich die Uelzener Innenstadt autofrei – sämtliche Marktstraßen sowie die Schuhstraße wurden nämlich für das Uelzener Stadtfest zur Partymeile umfunktioniert.

Während des gesamten Wochenendes sorgten zahlreiche Fahrgeschäfte, Verkaufsstände, Imbissbuden und Showbühnen für Superlative und bei überwiegend freundlichem Wetter für eine ausgelassene Partylaune.

Gerade hinsichtlich der Showacts steht und fällt vieles mit der passenden Auswahl. Diesbezüglich bewiesen die Organisatoren ein glückliches Händchen: bei gestandenen Bands wie „Heart Rock Café“ oder „Mofa 25“ ließ sich ohnehin nicht viel falsch machen. Die Urgesteine „Rudolf Rock und die Schocker“, bei denen übrigens am Samstagabend überraschend Hugo Egon Balder einen ungeplanten Gastauftritt gab, oder auch Alex Conti & Paul Botter, garantierten für überregionale Qualität.

Die AZ unterhielt sich am Sonntag mit den Organisatoren Bruno Swajkiewicz und Frank Wiechel:

AZ: Der dritte Tag. Was lässt sich zum bisherigen Verlauf sagen?

S & W: Wir sind absolut zufrieden! Das wird auch durch die zahlreichen Rückmeldungen der Teilnehmer bestätigt. Samstag und Sonntag waren die Marktstraßen von Beginn an voll, da gab es im weiteren Tagesverlauf auch keine Einbrüche.

Also „eitel Sonnenschein“?

Fast. Nicht nachvollziehen können wir die kurzfristige Absage der Band „Voodoo Lounge“ am Samstagabend. Angeblich gab es da irgendeinen technischen Defekt, der sich zumindest uns nicht erschlossen hat. Das ist natürlich im Rahmen der Organisation extrem ärgerlich.

Ein paar Lücken waren auch zu sehen, beispielsweise ganz am Anfang der Lüneburger Straße...

Ganz klar. Bei einem Fest dieser Größe kommt es natürlich entscheidend darauf an, den richtigen Mix zu finden. Manche Interessenten mussten wir ablehnen, weil deren Angebote ganz einfach nicht zu einem Stadtfest gepasst hätten. Dennoch: Im Vergleich zu Lüneburg oder Celle müssen wir uns hier überhaupt nicht verstecken. Wir haben alleine 25 Bands unter Vertrag, wenn das nichts ist!

Wie sieht die Zukunft aus? Wird es weitere Stadtfeste geben?

Auf jeden Fall. Wir sind bis 2016 vertraglich gebunden, und da so ein Fest zwei Jahre Vorbereitungszeit erfordert, heißt es nun für uns: Nach dem Fest ist vor dem Fest, das heißt, wir beginnen schon bald mit den Vorbereitungen für das Stadtfest 2014, das übrigens vom 4. bis 6. Juli stattfinden wird.

Was gibt es noch anzumerken?

Vor allem, dass das Stadtfest stressfrei und friedlich geblieben ist. Es gab keine nennenswerten Zwischenfälle.

Von Oliver Huchthausen

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