Höhere Aufwandsentschädigungen

So viel mehr Geld sollen Mandatsträger in Uelzen künftig bekommen

Wenn der Rat am Montag (11. Oktober) zustimmt, dann wird das Sitzungsgeld in der Hansestadt für Rats- und Ortsratsmitglieder von 25 auf 35 Euro erhöht.
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Wenn der Rat am Montag (11. Oktober) zustimmt, dann wird das Sitzungsgeld in der Hansestadt für Rats- und Ortsratsmitglieder von 25 auf 35 Euro erhöht.

Die Aufwandsentschädigungen für ehrenamtliche Mandatsträger in der Hansestadt Uelzen sollen steigen. Wer künftig wieviel (mehr) bekommen könnte, erklären wir hier.

Uelzen – In der neuen Wahlperiode ab November sollen Ratsfrauen und -männer, beratende Ausschussmitglieder sowie Ortsräte in der Hansestadt Uelzen eine höhere Aufwandsentschädigung für die Teilnahme an Sitzungen erhalten. Der Verwaltungsausschuss hat 35 Euro statt bisher 25 Euro empfohlen.

Für ehrenamtliche Funktionen wie Fraktions- und Gruppenvorsitzende, stellvertretende Bürgermeister, Ortsbürgermeister oder Ortsvorsteher soll zudem die monatliche Pauschale angehoben werden. Der Rat entscheidet am Montag (11. Oktober) abschließend.

In Summe 177.000 Euro für Aufwandsentschädigungen

Die künftige Gesamtsumme der Aufwandsentschädigung für ehrenamtliche Mandatsträger und Mitglieder mit beratender Stimme beträgt – sollte der Rat für die Anhebungen votieren – nach Angaben der Hansestadt rund 177.000 Euro.

Die geplanten Beträge orientierten sich an der Empfehlung einer vom niedersächsischen Innenministerium einberufenen Kommission. Diese befasst sich vor Beginn einer neuen Wahlperiode mit der Ausgestaltung und Höhe der Entschädigung. Dabei wird die Einwohnerzahl berücksichtigt. Auf Grundlage der Kommissions-Empfehlung schlägt der Verwaltungsausschuss dem Rat folgende Veränderungen in der Entschädigungssatzung Uelzens vor:

Mindestens 10, aber maximal 15 Euro mehr vorgesehen

- Das Sitzungsgeld für Ratsmitglieder, Ortsratsmitglieder sowie nicht dem Rat angehörende Ausschussmitglieder wird von 25 auf 35 Euro für jede Sitzung, an der sie teilnehmen, erhöht.

- Die monatliche Aufwandsentschädigung für die Fraktions- und Gruppenvorsitzenden ab zehn Mitglieder wird von 200 auf 215 Euro erhöht.

- Die monatliche Aufwandsentschädigung für die Fraktions- und Gruppenvorsitzenden bis zehn Mitglieder wird von 105 auf 120 Euro erhöht.

- Die monatliche Aufwandsentschädigung für die stellvertretende Bürgermeisterin oder den stellvertretenden Bürgermeister wird von 250 auf 265 Euro erhöht.

- Die monatliche Aufwandsentschädigung der Beigeordneten wird von 75 auf 90 Euro erhöht.

- Die monatliche Aufwandsentschädigung für die Ortsbürgermeisterinnen oder Ortsbürgermeister wird von 85 auf 95 Euro erhöht.

- Die monatliche Aufwandsentschädigung für die stellvertretenden Ortsbürgermeisterinnen oder Ortsbürgermeister wird von 35 auf 45 Euro erhöht.

- Die monatliche Aufwandsentschädigung für Ortsvorsteherinnen oder Ortsvorsteher wird von 50 auf 60 Euro erhöht.

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