Uelzener wünschen sich Veränderung auf Straßen und in Parks, beim Sport und Weihnachtszauber

Sicherheit, Eislaufen und Waldfriedhof

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Einen Waldfriedhof wünschen sich einige Verfasser von Karten am Wunschbaum im Rathaus. Auch die Situationen an Uelzener Straßen stehen auf Wunschzetteln, ebenso eine Sportanlage am Lessing-Gymnasium.

Uelzen. Sicherheit auf Uelzens Straßen und der Erhalt der Grundschule Veerßen beschäftigen Uelzens Einwohner. Das ist an den Karten zu erkennen, die ringsum den Wunschbaum im Rathaus zieren.

Noch bis Montag, 6. Januar, können auf Postkarten Wünsche an die Stadt Uelzen formuliert und an die Zweige gehängt werden. Anwohner der Birkenallee haben „einen ganz großen und sehnlichen Wunsch“, erklären sie auf ihrem bunten Papier. „Wir wünschen eine vernünftige und gut durchdachte Straßenführung, mit Entschärfung der Kurve Birkenallee – Bernhard-Nigebur-Straße und Verlegung des lebensgefährlichen Zebrastreifens“, haben sie geschrieben und dazu ein Foto von einem schweren Unfall mit umgekipptem Lastwagen aufgeklebt. Derselbe Zebrastreifen ist es, bei dem auch andere Bürger schriftlich darum bitten, dass er „weggenommen beziehungsweise verschoben“ wird.

„Ein Überdenken des Ausbaus der Hugo-Steinfeld-Straße in Westerweyhe“ wird auf einem Zettel gefordert: „Meiner Meinung nach führt eine Verbreiterung/ein Ausbau dieser Dorfstraße zu noch mehr gefährlichem Lkw-Verkehr“, heißt es dort. Diese Ortsdurchfahrt in Westerweyhe von der Hugo-Steinfeld-Straße über die Straße „Altes Dorf“ Richtung Kirchweyhe soll, wie berichtet, ab Ende Juli/Anfang August ausgebaut werden.

An anderer Stelle geht es um die Pläne der Stadt, die Fußgängerzone umzugestalten. „Die Stadt sollte lieber die Parkanlagen pflegen, statt in der Bahnhofstraße einen Wasserlauf anzulegen“, wird dort geraten.

Eine Reihe von Kindern hat Wunschzettel selbst gebastelt, auf denen darum gebeten wird, die Grundschule Veerßen nicht zu schließen (AZ berichtete). Ebenfalls zwei Kindern liegt die mycity-Eisbahn am Herzen. „Ich wünsche mir vom Weihnachtsmann, dass die Eisbahn die ganzen Weihnachtsferien geöffnet bleibt“, haben sie geschrieben. Der Weihnachtszauber ist es auch, der andere Uelzener veranlasste, eine Nachricht am Baum zu hinterlassen: „Schade, dass die Märchenhütten und Tannenbäume in der Stadt fehlen“, heißt es.

Ein Verfasser eines weiteren Wunschzettels wünscht sich mehr „grüne Rechtsabbieger-Pfeile“. Uelzener Leichtathleten nennen die Sportanlage am Lessing-Gymnasium und Busfahrer fordern eine Veränderung der Ladezone in den Straßen, in denen der Stadtbus unterwegs ist. Ein Uelzener Waldfriedhof, mehr Geld für Alphabetisierung und Grundbildung sowie ein Aktivspielplatz für Jugendliche stehen ebenfalls auf den Wunschzetteln der Uelzener.

Von Diane Baatani

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