25 Beamte waren in der Nacht zu Sonntag im Einsatz

Uelzens Shisha-Bars und Lokale im Visier von Hauptzollamt und Polizei

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Zoll und Polizei kontrollierten unter anderem Shisha Bars in Uelzen.

Es ging um Gewalttaten, Schwarzarbeit, Mindestlohn, Emissions- und Jugendschutz sowie Drogen – 25 Einsatzkräfte vom Hauptzollamt, der Polizei und der Hansestadt Uelzen kontrollierten jetzt diverse Lokalitäten im Uelzener Stadtgebiet. Mit positiver Resonanz.

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pm/mdk Uelzen. In der Nacht zu Sonntag war die gemeinsame Aktion vorgenommen worden. Im Einsatz waren dabei mehr als 25 Einsatzkräfte aller beteiligten Behörden, darunter auch Fachermittler des Kriminalermittlungsdienstes Uelzen sowie Diensthundeführer. Die Polizei unterstützte dabei schwerpunktmäßig im Rahmen der Amtshilfe die Kontrollmaßnahmen des Hauptzollamtes Lüneburg wegen möglicher Schwarzarbeit. Ein weiteres Augenmerk lag auf der Einhaltung des Jugendschutzes, so dass auch Ermittler des Arbeitsfelds Jugendkriminalität präsent waren. 

In Absprache mit der Hansestadt Uelzen wurden ebenfalls CO-Messungen (Kohlenmonoxid) vorgenommen. Dabei wurden in beiden kontrollierten Shisha-Bars überhöhte CO-Messwerte festgestellt; in einer der Lokalitäten funktionierte die Lüftungsanlage nicht ordnungsgemäß. 

Die Kontrollen begannen um 21 Uhr und dauerten bis Mitternacht. Neben zwei Shisha-Bars wurden drei weitere Lokalitäten in Uelzen aufgesucht.

Die Polizei stellte die Personalien von mehreren Personen nach dem Jugendschutzgesetz fest. Parallel überprüften die Einsatzkräfte des Hauptzollamtes weitere Personalien sowie den Umgang und die Verpackung von zu versteuernden Pfeifentabak. Erfreulicherweise wurden dabei nur wenige Ordnungsverstöße festgestellt, so das Fazit der Polizei.

Nach Beginn der Maßnahmen kam es gegen 21.15 Uhr auch zu einer Auseinandersetzungen zweier und später mehrerer Personen am Einkaufscenter im Uhlenkörperpark. Durch die schnelle Präsenz mehrerer Polizeikräfte wurde dort eine weitere Eskalation verhindert.

Nach Mitternacht setzte die Uelzener Polizei zusammen mit dem Ordnungsamt und Diensthundeführern inklusive eines sogenannten Drogenhundes ihre angekündigten Präsenzmaßnahmen in der Uelzener Kneipenszene fort. Die Resonanz der angetroffenen Nacht- und Kneipengänger auf die polizeiliche Präsenz, sowie der Einsatz des Polizeihundes, war dabei mehr als positiv. Zu größeren Einsatzmaßnahmen kam es bis in die frühen Morgenstunden nicht.

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