Kleines Jubiläum bei der Bundespolizei am Hainberg: Ernste Worte und gesellige Stunden

Seit 25 Jahren ein Fest für Freunde

Uelzen. 25 Jahre ist es her, dass die Bundespolizeiabteilung am Hainberg in Uelzen ihr erstes Sommerfest gefeiert hat – und so stand das diesjährige Beisammensein unter freiem Himmel auch im Zeichen eines kleinen Jubiläums, wie Polizeidirektor Wolfgang Kühl, Leiter der Abteilung, in seiner Begrüßung den 541 Gästen aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und anderen Institutionen verriet.

Das Sommerfest sei als ein Dankeschön an diejenigen zu verstehen, mit denen die Bundespolizei regelmäßig in Kontakt steht. Bei Leckerbissen vom Grill und kühlen Sommergetränken sollen ungezwungene Gespräche, Kontakteknüpfen und Frohsinn im Mittelpunkt stehen. Allerdings schlug Kühl auch ernste Worte an: So habe sich an der Einsatzsituation der Bundespolizei im Vergleich zum Vorjahr wenig geändert. „Die Gewaltbereitschaft und Aggression, der unsere Einsatzkräfte begegnen“, so der Polizeidirektor, „ist nach wie vor hoch.“ Zum Teil sei man „recht massiv angegangen worden“. Vor allem der zurückliegende Castor-Einsatz habe Spuren hinterlassen: Ein Fahrzeug der Uelzener Bundespolizisten war angezündet worden, eine Mitarbeiterin der Abteilung habe sich zu diesem Zeitpunkt im Wagen befunden, berichtet Kühl. „Man kann sich vielleicht vorstellen, was da in einem vorgeht...“

Ansonsten haben die rund 500 Einsatzkräfte am Hainberg im vergangenen Jahr viel in Einheiten trainiert, die sich in sogenannten Modulwochen vor allem auf das effektive Zusammenwirken konzentrierten.

Nach dem Sachstandsbericht wurde es dann gesellig: Das Bundespolizeiorchester aus Hannover spielte in der 22 Mann starken Egerländer Besetzung auf, „die gute Seele“ des Festes, Peter Oetzmann und seine Mannen, hatten die Grills auf Betriebstemperatur gebracht und versorgten die Gäste mit Steaks, Rippchen und Würstchen. Und auch als die Sonne längst untergegangen war, saß man noch in Klönschnack und Diskussionen vertieft zusammen.

Von Ines Bräutigam

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