Besitzer des Katasteramt-Grundstücks soll jetzt 2000 Euro zahlen, wenn er nicht aktiv wird

Schuttberg: Zweites Zwangsgeld angedroht

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Mittlerweile von aktiven Uelzenern bepflanzt: Der Schuttberg an der Gudesstraße.

kah Uelzen. Der Landkreis Uelzen droht dem Besitzer des Grundstücks des ehemaligen Katasteramtes in der Gudesstraße mit einem weiteren Zwangsgeld. Er soll herausragende Teile auf dem Schuttberg begradigen und den Berg mit einer Plane abdecken.

Kommt er dieser Aufforderung nicht nach, soll er ein weiteres Zwangsgeld zahlen – in Höhe von 2000 Euro. Gegen ein Zwangsgeld von 1000 Euro hat er bisher keine Rechtsmittel eingelegt, erklärte der Sprecher des Landkreises, Martin Theine. Dieses Zwangsgeld, das dem Besitzer, dem Lüneburger Immobilienmakler Jörg Steffen, bereits Anfang des Monats angedroht wurde, wurde nun festgesetzt – er muss es innerhalb einer Woche zahlen.

Der Ton aus dem Kreishaus wird schärfer, das Zwangsgeld hat sich verdoppelt. Eine andere Möglichkeit des Kreises wäre es, in Vorleistung zu treten, also den Schuttberg selbst abdecken zu lassen und diesen Einsatz dem Besitzer des Grundstückes in Rechnung zu stellen. Grund für die Abdeckung sind Giftstoffe wie Asbest, die in dem Schuttberg stecken und bei Regenfällen in den Boden gelangen könnten. Eine Plane würde dies hemmen. Der Schuttberg steht seit gut eineinhalb Jahren, nachdem das ehemalige Katasteramt wegen Brandschäden abgerissen werden musste. Diese Vorleistung erwägt der Landkreis bisher nicht konkret. Man halte sich an eine juristische Verhältnismäßigkeit und wasserrechtliche Bestimmungen, um gerichtsfest zu sein.

Die Bilder der Pflanzaktion

Blumen für den Schuttberg

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