Landespolitiker Kai Seefried kritisiert anstehende Reform / Wahlfreiheit hat „oberste Priorität“

Schulpolitik auf Prüfstand der CDU

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Welche Aufgaben stehen an? Bei der Schulpolitik gebe es viele offene Baustellen, sodass eine Schulreform, die zudem noch durchgepeitscht werde, jetzt fehl am Platz sei, meint der CDU-Politiker Kai Seefried.

Uelzen. Im Landkreis sorgen sich Eltern und Lehrer um die Bildungslandschaft – der Schulelternrat des Lessing-Gymnasiums (LeG) in Uelzen hat 2000 Postkarten gegen das geplante Schulgesetz verteilt (AZ berichtete).

Befürchtet wird, dass Gymnasien aufgelöst werden und in Gesamtschulen übergehen. Der schulpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Kai Seefried, hat nun am Dienstagabend in der Kreisstadt die Wahlfreiheit für die Eltern vollmundig zur „obersten Priorität niedersächsischer Bildungspolitik“ erklärt.

Auf Einladung des CDU-Kreisverbandes war der Oppositionspolitiker in die Uhlenköperstadt gekommen und setzte sich in seinem Vortrag „Gute Bildung schafft Chancen für alle“ kritisch mit all den angedachten Änderungen in der Bildungslandschaft auseinander. In der Aula der Berufsbildenden Schule I an der Scharnhorststraße verhehlte er nicht, dass die CDU zu Regierungszeiten auch so manche ungeliebte Reform auf den Weg gebracht habe. Bei dem nun geplanten Schuländerungsgesetz gelte seine Kritik dem kurzen Vorlauf. „Seit 18. Februar in der Beratung, soll das Gesetz in Windeseile durchgepeitscht schon mit Beginn des kommenden Schuljahres, nämlich ab 1. August, in Kraft treten“, erklärte er vor geneigtem Publikum. [...]

Von Angelika Jansen

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