Schulbus verunglückt: Kinder unverletzt

Umsteigen: Ein zweiter Bus brachte die Kinder in ihre Heimatorte.

Uelzen - Von Thomas Mitzlaff. Sie sind mit dem Schrecken davongekommen: Sechs Schulkinder haben gestern Nachmittag einen Unfall in einem Schulbus auf der Landesstraße 250 unverletzt überstanden.

Die Jungen und Mädchen hatten eine Einrichtung der Lebenshilfe in Uelzen besucht und sollten in dem Kleinbus zu ihren Heimatorten gefahrt werden, als der 50-jährige Fahrer kurz hinter der Bundespolizei-Kaserne am Hainberg auf gerade Strecke langsam nach rechts von der Fahrbahn abkam und auf einen Grünstreifen geriet. Auf der aufgeweichten Seitenfläche konnte er das Fahrzeug nicht halten und zurück auf die Fahrbahn manövrieren. Der Wagen überfuhr den Radweg und prallte im flachen Graben gegen mehrere Bäume. Als der erste Anrufer den Unfall des Busses mit behinderten Kindern meldete, schickte die Rettungsleitstelle ein Großaufgebot in Richtung Hainberg. Auch der Rettungshubschrauber Christoph 19 wurde alarmiert.

Am Unfallort stellte sich dann heraus, dass die sechs Jungen und Mädchen zwar unter Schock standen, ansonsten aber körperlich unversehrt den Aufprall überstanden hatten. Auch der Fahrer war unverletzt. Nach Polizeiangaben waren alle Insassen des Kleinbusses angeschnallt gewesen. Der Fahrer sagte, er sei durch ein aufgeregtes Kind abgelenkt gewesen und habe sich nach hinten gedreht.

Die Lebenshilfe schickte einen Ersatzbus, der die Kinder zu ihren Zielorten brachte.

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