Stadt will am Kanal 2,3 Hektar für Industriegebiet kaufen

Schritt zum Hafen-Ausbau

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Es ist schon eng geworden im Hafen Uelzen. Deshalb soll er auf der östlichen Seite „gespiegelt“ werden.

Uelzen. Es ist der erste Schritt zum Ausbau des Uelzener Hafens: Nach Verhandlungen mit Grundstückseigentümern will die Stadt Uelzen am Elbe-Seitenkanal 2,3 Hektar an Flächen erwerben.

Der Verwaltungsausschuss hat bereits seine Zustimmung dafür gegeben, der Stadtrat wird bei seiner Sitzung in der kommenden Woche darüber befinden.

Angedacht ist, den Uelzener Hafen auf der östlichen Seite des Kanals zu spiegeln. Mit dem geplanten Ankauf, so erklärt Uelzens Stadtbaurat Karsten Scheele-Krogull, werde ein Anfang gemacht. Langfristig sollen bis zu 100 Hektar erworben und für Industrieansiedlungen erschlossen werden. Anfragen von Unternehmen, die sich im Hafenbereich etablieren wollen, gebe es, so Karsten Scheele-Krogull.

Für den Ankauf von Flächen für das Industriegebiet Hafen-Ost seien 400 000 Euro pro Jahr in den städtischen Haushalten vorgesehen. Was der Erwerb der 2,3 Hektar die Stadt kosten wird, wollte Karsten Scheele-Krogull gestern nicht sagen. Die geplanten Ausgaben seien aber mit dem zwischen der Stadt Uelzen und dem Land geschlossenen Zukunftsvertrag vereinbar.

Von Norman Reuter

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