Einbau von neuen Geräten in Feuerwehrwagen ab Januar / Ausbildung läuft

Schritt zum Digitalfunk

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Für eine bessere Kommunikation bei Einsätzen der Wehren werden die Fahrzeuge mit digitalen Funkgeräten ausgerüstet.

nre Uelzen/Landkreis. Im kommenden Jahr werden die Feuerwehrfahrzeuge im Landkreis Uelzen mit digitalen Funkgeräten ausgestattet, die für Störungen unanfälliger sind (AZ berichtete).

Daher erwartet die gebildete Arbeitsgruppe zur Einführung des Digitalfunks in den nächsten Wochen Angebote mehrerer Firmen, die sich an der Ausschreibung zum Einbau der neuen Funkgeräte in die Feuerwehrwagen beteiligt haben. Liegen sie vor, wird die Arbeitsgruppe, die sich aus Mitgliedern der Kreis-Feuerwehr, Mitarbeitern der Kreisverwaltung sowie dem Leiter der Einsatzleitstelle, Björn Busenius, zusammensetzt, noch in diesem Jahr den Auftrag erteilen, damit pünktlich im Januar dann mit der Umrüstung der Fahrzeuge begonnen werden kann. Das erklärt Kreisbrandmeister Dieter Ruschenbusch im AZ-Gespräch.

Insgesamt müssen zur Einführung des Digitalfunks in rund 250 Fahrzeugen die neuen Funksprechgeräte eingebaut werden. Für einen reibungslosen Ablauf ist, so berichtet Ruschenbusch, ein sogenanntes „Migrationskonzept“ erarbeitet worden. Darin sei in Absprache mit den Gemeinden und Gemeindefeuerwehren nicht nur schrittweise der Einbau der Geräte – gestartet wird in der Gemeinde Suderburg – festgelegt worden, sondern auch eine Strategie zur Ausbildung der Feuerwehr-Funker im Landkreis Uelzen. So würden zunächst Multiplikatoren im Umgang mit den Geräten geschult, die dann in den Feuerwehren die Funker entsprechend ausbilden.

Der Unterricht erfolge wie auch der Einbau der neuen Geräte peu á peu, erläutert Ruschenbusch. Jeweils sechs Monate vor dem Einbau der Funkgeräte in die Feuerwehrwagen einer Gemeinde würden die zuständigen Multiplikatoren unterrichtet, die dann drei Monate vor der Nutzung der neuen Geräte die Funker einweisen. Entsprechend dieses Konzeptes seien die Ersten ausgebildet worden, die gegenwärtig auch schon Feuerwehrkameraden unterrichten.

Bei der Entscheidung für eine Firma, die den Einbau übernehmen soll, spielen laut dem Kreisbrandmeister nicht nur die Kosten – rund 200 000 Euro wurden veranschlagt – eine gewichtige Rolle, sondern auch die Möglichkeiten der Firma. So sollen alle Fahrzeuge in der Feuerwehr-Technischen Zentrale in Uelzen umgerüstet werden, damit sie schnell wieder zur Verfügung stehen. Außerdem müssten die Arbeiten auch in einem überschaubaren Zeitraum erfolgen. „Angedacht ist ein Abschluss der Feuerwehrwagen-Umrüstung im Dezember 2014“, so Dieter Ruschenbusch. Dafür müssten pro Tag mindestens ein bis zwei Fahrzeuge fertig gestellt werden.

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