Schon mehr als 500 Fragebögen

Die Kunden hatten das Wort bei der Wochenmarkt-Umfrage.

Uelzen - Von Marc Rath. Auf eine weitaus größere Resonanz als erwartet stößt beim Publikum des Uelzener Wochenmarktes die Umfrage, mit der sich die Stadt knapp zwei Jahre nach der Verlegung des Standortes ein Stimmungsbild über das Angebot in den drei Marktstraßen machen möchte. „Wir haben schon mehr als 500 Fragebögen zurückerhalten“, sagt Rathaus-Sprecherin Ute Krüger auf AZ-Nachfrage.

„Das zeigt, wie hoch die Identifikation mit dem Markt ist“, freut sich Krüger. Die Verwaltung hatte bei der Aktion, die während der November-Markttage anberaumt worden ist, auf 200 Rückläufe gesetzt, um daraus ein repräsentatives Stimmungsbild zu ermitteln.

„Die Reaktionen auf diese Aktion sind durchweg positiv“, berichtet die Sprecherin. Auch die Rückgabequote bei den Umfragen unter den Anlieger-Geschäften und den Markthändlern sei erfreulich und liege bei mehr als 80 Prozent. Die 19 Fragen rund um das Marktangebot können nunmehr am Sonnabend das letzte Mal ausgefüllt werden. Am Beginn der Fußgängerzone in Höhe des Alten Rathauses hat die Stadt an den Markttagen dafür einen Infostand aufgebaut.

„Wir haben dabei festgestellt dass einige Angebote noch gar nicht richtig bekannt sind“, erklärt Krüger. Das betrifft zum Beispiel die kostenfreie Nutzung der Marktläufer, die die Waren zu den Autos transportieren, oder die Erstattung der Parkgebühren für die erste Stunde.

In den ersten drei Monaten des neuen Jahres sollen die Ergebnisse ausgewertet werde, kündigt die Verwaltungssprecherin an. Angesichts der hohen Beteiligung nimmt auch die Auswertung mehr Zeit in Anspruch. Die Ergebnisse sollen dann der Arbeitsgruppe Wochenmarkt und auch in den politischen Gremien vorgestellt und mögliche Änderungen beraten werden – so fragt die Stadt unter anderem auch nach dem Angebot-Mix, ausreichenden Öffnungszeiten und dem richtigem Standort.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare