Mehr als 20 Uelzener Unternehmer informieren sich über Richtfunk-Lösung

Schnelles Internet vom Funkturm

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Gut 20 Interessierte aus der Uelzener Wirtschaft informierten sich gestern Morgen über das schnelle Internet.

Uelzen. Eine schnelle Verbindung ins Internet, die auch das Versenden und Empfangen großer Datenpakete ermöglicht – das wünschen sich offensichtlich viele Unternehmer in Uelzen.

Mehr als 20 von ihnen waren gestern Morgen auf Einladung der Wirtschaftsförderung „Uelzen aktiv“ ins Rathaus gekommen, um sich über die Möglichkeit einer Richtfunk-Verbindung zum Uelzener Funkturm zu informieren. Und die will das Systemhaus Exabyters zusammen mit einem Spezialisten auf diesem Gebiet, der QSC AG aus Köln, verwirklichen.

Unter dem Titel „Uelzen Speed“ sei die Planung Ende 2012 konkret geworden, weil immer mehr Firmen nach einem flotteren Internetzugang gefragt hätten, berichtete Julian Kaffke von Exabyters. „Große Brennpunkte“, informierte der IT-Experte, „sind die Gewerbegebiete außerhalb der Stadt: Breidenbeck, Im Neuen Felde und Am Funkturm.“ Mit einer 31 Meter hohen Feuerwehrleiter habe er selber ausgelotet, dass von verschiedenen Stellen in diesen Bereichen eine Sichtverbindung zum Uelzener Funkturm hergestellt werden kann – denn die ist zentrale Voraussetzung für eine Anbindung an „Uelzen Speed“. Versperren Wälder oder Fabrikhallendächer die Sicht, wird es nichts mit dem Richtfunk, der für eine synchrone Internetverbindung sorgt (synchron, weil das Herunterladen aus dem Internet genauso schnell ist wie das Aufladen ins weltweite Netz).

Von Ines Bräutigam

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