Schnellenmarkt aufwerten

Platz für ein attraktiveres Stadtviertel? Foto: Ph. Schulze

Zur Frage "Wie kann Uelzen attraktiver werden?": Zunächst einmal ist festzustellen, dass Uelzen im Laufe der letzten Jahre um einiges attraktiver geworden ist, als es einmal war. Vergleiche der Stadt Uelzen mit den Städten Celle oder Lüneburg sollten aber unterbleiben, da diese Städte andere Attraktionen wie ihre Altstädte haben, an denen sich Uelzen nunmal nicht messen sollte.

Um Uelzen für Besucher attraktiver zu machen, sollten endlich Fakten geschaffen werden und der Landkreis Uelzen sollte dem HVV beitreten wie es diverse andere Landkreise getan haben, oder machen die anderen alles falsch und der Landkreis Uelzen richtig?Seit geraumer Zeit wird in Uelzen über die "Unattraktivität" des Gebietes am Schnellenmarkt diskutiert. Tatsächlich könnte man aus meiner Sicht aus dem Kleinod ein attraktives Stadtviertel machen. Der Springbrunnen sollte versetzt werden, wie wäre es mit dem unansehnlichen Platz gegenüber der Agentur für Arbeit vor der immer unansehnlicher werdenden Kapelle als Standort für den Springbrunnen?Der Bereich am Schnellenmarkt einschließlich aller Zufahrtstraßen werden zur reinen "Fußgängerzone" wo Wochenmärkte, an Sonntagen Flohmärkte und andere Events stattfinden könnten. So hätte auch Uelzen eine kleine Attraktion direkt in der Stadt. Man könnte dann auch in Uelzen in einem Café draußen sitzen ohne vom Autoverkehr gestört zu werden. Cafébetreiber würden sich finden, wenn erst die Voraussetzungen dafür geschaffen würden.Die Stadt muss ja nicht die höchstmöglichen Gebühren für die Stellflächen der Tische nehmen, um auch hier einen gewissen Anreiz zu schaffen. Die jetzigen Marktstraßen könnten weiter für den Verkehr frei bleiben, die Kunden kämen weiterhin direkt in die Innenstadt.

Franz Ristau,Uelzen

Ein Kino-Museum?Ich bin 45 Jahre alt und lebe seit über 40 Jahren in Uelzen. Von Kindesbeinen an habe ich mich für Kinofilme, insbesondere japanische Monsterfilme, also Godzilla und ähnliches sehr interessiert. Daraus ist die größte Kinomaterialsammlung Europas zu diesem Bereich geworden. Ich habe 1998 ein Buch zu dem Thema herausgebracht und arbeite seit geraumer Zeit an einem zweiten. 2004 war der Fernsehsender Arte bei mir und hat zum 50. Kinojubiläum von Godzilla bei mir einen kleinen Bericht gedreht, der auch ausgestrahlt wurde.Es gibt, außer vielleicht in Japan, kein Land der Erde, dass ein Museum zu diesem Thema hat. Es gibt aber sehr viele Menschen, die sich dafür interessieren würden, auch bundesweit und darüber hinaus. Vielleicht wäre ein Museum zu dieser Thematik ein Ansatz um Uelzen interessanter zu machen. Gerne lese ich Ihre Meinung dazu.

Detlef Claus,Uelzen

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