Oldenstadts Bürgermeister will Glas-Container verlegen

Schluss mit vermüllten Flächen in Oldenstadt

Keine Seltenheit: Immer wieder wird die Fläche der Altglas-Container in Oldenstadt als Müllkippe missbraucht.
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Keine Seltenheit: Immer wieder wird die Fläche der Altglas-Container in Oldenstadt als Müllkippe missbraucht.

Uelzen-Oldenstadt – Es ist ein Ärgernis, das den Oldenstädtern schon lange ein Dorn im Auge ist: Immer wieder wird die Fläche der Altglas-Container beim Vereinsheim als Müllkippe missbraucht.

Besonders schlimm sah es vergangene Woche aus. Decken, Tüten, Socken und anderer achtlos entsorgter Unrat prägten das Bild. „So verdreckt habe ich die Umgebung noch nie gesehen“, schimpft Oldenstadts Ortsbürgermeister Klaus Knust (SPD). Für ihn ist das Maß jetzt voll: „Ich bin nicht mehr gewillt, diesen Platz so hinzunehmen.“

So begab sich Knust auf die Suche nach einer alternativen Abstellfläche für die Container. Die jetzige Stelle sei zu schlecht hinter den Hecken einzusehen, wodurch die Leute unbeobachtet ihren Müll entsorgen könnten.

Knusts Plan: die Altglas-Container auf dem Gelände des in Oldenstadt ansässigen Wertstoffhofes des Abfallwirtschaftsbetriebs (AWB) unterzubringen. Ein entsprechender Antrag sei bereits gestellt, den der AWB derzeit prüfe, so der Ortsbürgermeister. Hiervon erhoffe er sich eine Signalwirkung, die Müllsünder abschreckt.

Landkreis-Sprecher Martin Theine erklärt zu der Sachlage, dass der Landkreis dazu verpflichtet sei, die Standorte der Glas-Container möglichst flächendeckend im Kreisgebiet zu verteilen. Aufgrund der Einwohnerzahl sollten in Oldenstadt mindestens zwei Stellplätze vorhanden sein, die für Fußgänger gut erreichbar seien, gleichzeitig aber die Anwohner nicht störten. Auf dem Oldenstädter Wertstoffhof stehen laut Theine bereits seit dessen Eröffnung Altglas-Container.

Grundsätzlich sei es aber für alle Bürger möglich, einen Antrag auf Standortverlegung zu stellen. Für eine Verlegung sei dann der AWB zuständig, der im Rahmen des Antragsverfahrens die jeweilige Gemeinde beteilige. Die Entscheidung, ob die betroffenen Container auf das Gelände des Wertstoffhofes versetzt werden können, steht noch aus. VON DANIEL BIELING

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