Für Gebäude und Grundstück in Holdenstedt gibt es mehrere Interessenten

Schloss Holdenstedt vor dem Verkauf – mehrere Interessenten

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Das Gebäude stammt aus den Anfängen des 18. Jahrhunderts – jetzt steht das Schloss Holdenstedt zum Verkauf.

Uelzen-Holdenstedt. Der Verkauf des Schlosses Holdenstedt rückt näher: „Wir führen mit mehreren Interessenten Gespräche, einige davon sind sehr konkret“, erklärte gestern Uelzens Bürgermeister Jürgen Markwardt.

Das Schloss, derzeit noch in städtischem Besitz, wird von Maklern als „barockes Landschloss am Rande der Lüneburger Heide“ für 975 000 Euro angeboten.

Der Uelzener Stadtrat hat der Verwaltung eine Frist bis 30. Juni gesetzt, einen Verkauf vorzubereiten. Die Stadt möchte sich von dem Gebäude mit seinen 30 Zimmern auf 990 Quadratmetern unter anderem trennen, weil Sanierungen mit gewaltigen Kosten anstehen. Im Kaufpreis enthalten ist der mehr als 19 000 Quadratmeter große Schlosspark.

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"Erschreckend unsubstanziell"

Gegen den Verkauf hatte sich vergangenen Herbst eine „Initiative Kultur Uelzen“ (IKU) gegründet, die den historischen Bau als Kulturstätte erhalten will. Derzeit befinden sich im Schloss ein Museum, außerdem wird es für Veranstaltungen wie jüngst den Ostermarkt genutzt.

Die Konzepte einiger Kaufinteressenten würden auch die Weiterführung einer kulturellen Nutzung vorsehen, erklärt Marktwardt dazu. Ob einer von ihnen den Zuschlag erhalten könnte, sei derzeit nicht abzuschätzen.

Von Thomas Mitzlaff

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