Streik: 43 Frachtschiffe stauen sich gestern vor und hinter Esterholz

Die Schleuse steht still

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In dritter Reihe liegen die Schiffe teilweise vor der Schleuse Esterholz und warten auf die Weiterfahrt.

Uelzen. Knapp 90 Schiffe passieren üblicherweise pro Tag die Uelzener Schleusengruppe in Esterholz, etwa neun Millionen Tonnen Güter werden jährlich auf dem Elbe-Seitenkanal an dieser Stelle hindurchgeschleust – allerdings geht hier seit vorgestern gar nichts mehr.

Die Angestellten des Wasser- und Schifffahrtsamtes (WSA) sind wegen der geplanten Strukturreformen, die das Bundesverkehrsministerium in die Wege leiten will, in Streik getreten. Im Zuge des bundesweiten Umbaus der Schifffahrtsverwaltung sollen bis zu 3000 der 12 000 Arbeitsplätze wegfallen. Auf beiden Seiten der Esterholzer Schleuse stauen sich deshalb gestern 43 Frachtschiffe und fünf Sportboote. Manche liegen direkt vor beziehungsweise hinter der Schleuse, andere haben unterwegs, zum Beispiel im Bad Bevenser Hafen, einen Stopp eingelegt.

Von Ines Bräutigam

Einen ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der AZ.

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