Fünf Verdächtige festgenommen

Schlag gegen Drogenhandel in Lüneburg: 200 Polizisten durchsuchen Wohnungen

Fünf Tatverdächtige konnten von der Polizei festgenommen werden.
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Fünf Tatverdächtige konnten von der Polizei festgenommen werden.
  • Lars Lohmann
    VonLars Lohmann
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Lüneburg – Mehr als 200 Einsatzkräfte haben gestern am frühen Morgen bei einer Drogenrazzia acht Wohnungen und Gebäude in Stadt und Landkreis Lüneburg durchsucht.

Eine Ermittlungsgruppe hat seit Monaten mehrere Männer aus der Region wegen des Verdachts des gewerbs- und bandenmäßigen Handels mit Betäubungsmitteln im Visier, wie die Polizei mitteilte.

Alle fünf Tatverdächtigen im Alter von 24, 25 und 26 Jahren wurden demnach festgenommen. Die Beschuldigten konnten laut Polizeisprecher Kai Richter in den Wohngebäuden angetroffen und widerstandslos festgenommen werden. Sie sollten zeitnah dem Haftrichter vorgeführt werden.

Im Rahmen des Einsatzes wurden mehrere zehntausend Euro Bargeld, Fahrzeuge, Schusswaffen sowie Munition und eine kleinere Menge Betäubungsmittel sichergestellt. Die Lüneburger Ermittler wurden dabei durch Einsatzkräfte des Sondereinzatzkommandos Niedersachsen, Mobilen Einsatzkommandos, Bereitschaftspolizei sowie spezialisierten Kräften der Polizeiinspektion und Polizeihundeführern unterstützt.

Ausgangspunkt der Ermittlungen seien neben Informationen aus einem Großverfahren aus dem Frühjahr 2020 auch umfangreiche Krypto-Telefon-Datensätze des Bundeskriminalamtes gewesen. Diese teuren Mobiltelefone haben eine integrierte Verschlüsselung.

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