Joachim Lotz, Geschäftsführer der Schimmel Papeterie, stellt Insolvenzantrag

„Drastisch verschlechtert“

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„Spätestens mittelfristig geschlossen“: Das mit einer Verkaufsfläche von 500 Quadratmetern ausgestattete Fachgeschäft für Schreib- und Bürowaren an der Veerßer Straße leidet nach Worten von Joachim Lotz unter einer „unbefriedigenden Geschäftsentwicklung“.

Uelzen. Die Schimmel Papeterie gibt auf. Der Geschäftsführer des Einzelhandelsunternehmens, Joachim Lotz, hat beim Amtsgericht Uelzen einen Insolvenzantrag gestellt.

„Die Gründe sind vielfältig, hauptsächlich liegen sie aber in einer sehr unbefriedigenden Geschäftsentwicklung, die sich 2013, insbesondere witterungsbedingt, drastisch verschlechtert hat“, teilte Lotz gestern gegenüber der AZ mit.

Als vorläufiger Insolvenzverwalter ist der Uelzener Rechtsanwalt Johannes Zimmermann eingesetzt worden. Er ist beauftragt, zu prüfen, ob ein Insolvenzverfahren eröffnet wird. Dies würde nach Worten von Zimmermann der Fall sein, wenn Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung bestehen würden. Die Prüfung werde rund vier bis sechs Wochen in Anspruch nehmen.

Von Andreas Becker

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