Zahlreiche Binnenschiffe in Uelzen und Lüneburg betroffen

An der Esterholzer Schleuse geht momentan gar nichts mehr

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Vor der Esterholzer Schleuse auf dem Elbe-Seitenkanal hat sich ein regelrechter Stau gebildet.

Am Stauwehr in Geesthacht wurden am Freitag gravierende Schäden an der Überlaufschwelle festgestellt. Das bleibt auch in Uelzen nicht ohne Folgen. Auf dem Elbe-Seitenkanal vor der Esterholzer Schleuse hat sich ein regelrechter "Stau" gebildet. Der Grund: Zur Entlastung des Bauwerkes in Geestacht wurde bereits am Freitagnachmittag das Wehr heruntergefahren, um den Wasserspiegel kontrolliert auf 3,80 Meter am Pegel Geesthacht abzusenken.

mdk Uelzen/Geestacht/Lüneburg. Rund zehn Binnenschiffe müssen an der Esterholzer Schleuse im Kreis Uelzen aktuell warten. Bedingt durch den abgesenkten Wasserspiegel in der Stauhaltung musste das Schiffshebewerk Lüneburg am Freitagabend ebenfalls seinen Betrieb einstellen. Am Mittwoch wird entschieden, ob der Wasserspiegel wieder langsam auf das Stauziel von 4 Metern in Geesthacht angehoben werden kann. Das Schiffshebewerk Lüneburg kann seinen Betrieb erst wieder aufnehmen, wenn der Wasserstand dort ebenfalls um etwa 20 Zentimeter gestiegen ist.

Nicht nur in Uelzen muss die Binnenschifffahrt mit eingeschränktem Tiefgang und daher mit Wartezeit rechnen: Am Schiffshebewerk Lüneburg liegen momentan 64 Schiffe Richtung Hamburg und 16 Schiffe Richtung Mittellandkanal fest.

Die AZ war vor Ort. Die Reportage lesen Sie demnächst  in der gedruckten Ausgabe sowie im E-Paper.

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