Mühlenstraße: Bebauungsplan soll Wohn-Projekt absichern

Satzung für fünf Geschosse

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Blick frei bis St. Marien: Der Rat wird voraussichtlich den Bebauungsplan fürs Quartier an der Mühlenstraße beschließen.

dib Uelzen. Über einen Bebauungsplan für das Quartier Schuhstraße/Mühlenstraße wird am nächsten Montag, 24. März, der Stadtrat auf seiner Sitzung abstimmen.

Nach der Zustimmung des zuständigen Bauausschusses hat nun auch der Verwaltungsausschuss die Stellungnahmen unter anderem von Landkreis, Handwerkskammer, Industrie- und Handelskammer und Privatpersonen geprüft. Demnach wird voraussichtlich der Stadtrat den neuen Bebauungsplan als Satzung beschließen.

Der Plan ist Voraussetzung dafür, dass die Investoren, die Hanseatische Betreuungs- und Beteiligungsgesellschaft (HBB) und zwei weitere Firmen, die Verträge für ihr Neubau-Projekt unterzeichnen. Das bestätigt einer der Investoren, Horst Saevecke, auf AZ-Nachfrage. An der Mühlenstraße sollen Wohnungen entstehen, an der Schuhstraße Wohn- und Geschäftshäuser (AZ berichtete).

Wie berichtet, war zuvor gegen einen Bauvorbescheid Klage eingereicht worden, ein Termin für das Klageverfahren am Verwaltungsgericht Lüneburg steht noch aus. Da der aktuelle Bebauungsplan lediglich eine maximal dreigeschossige Bebauung vorsieht, für das Bauprojekt jedoch ein turmähnliches Gebäude mit fünf Geschossen an der Ecke des Quartiers an der Kleinen Mühlenstraße geplant ist, war nach Aussage von Stadtbaurat Karsten Scheele-Krogull für diesen Fall eine Befreiung von der alten Vorgabe erteilt worden. Um nun nachträglich die Rechtsgrundlage dafür zu schaffen, solle der neue Bebauungsplan beschlossen werden, nach dem fünfgeschossige Häuser in dem Bereich errichtet werden dürfen. Daher hätte die Klage gegen den ersten Bauvorbescheid, der auf dem vorigen Bebauungsplan aufbaut, keinen Erfolg mehr, vermutet Scheele-Krogull.

Nach der neuen Satzung wäre es zum Beispiel auch für denjenigen, der Klage eingereicht hat, möglich, selbst ein Gebäude in dem Quartier auf fünf Geschosse zu erhöhen, betont der Stadtbaurat.

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