Verkaufsoffenes Wochenende und die letzte LandArt des Jahres lockten in Bad Bevensen

Rund um Kürbisse und Kartoffeln

Ansichtskarten waren sehr begehrt – für einen netten Gruß an die Lieben daheim.

Bad Bevensen. „Liebe Daheimgebliebene – gerade komme ich vom Kirchplatz. Dort habe ich unter den Bäumen deftige Kartoffelsuppe genossen unter musikalischer Begleitung vom Posaunenchor. Jetzt geht es zum LandArt-Markt, dort kaufe ich ein paar hübsche Kürbisse zur Dekoration.

Bis bald. Herzliche Grüße aus dem sonnigen Bad Bevensen!“ Solche und ähnliche Texte dürften sich vielfach auf den Ansichtskarten aus der Kurstadt Bad Bevensen finden, wenn sie am Sonntag spontan gekauft, geschrieben und verschickt wurden.

Der Sonntag und der gestrige Montag hatten ihr besonderes Gepräge im Zentrum Bad Bevensens. Dazu gesellte sich noch herrliches Altweibersommer-Wetter, gestern allerdings in reduzierter Form. Was war los? Zum einen der Auftakt zur Heidekartoffel-Festwoche, die sich bis zum nächsten Sonntag mit einer Fülle an Veranstaltungen hinzieht – rund um die gesunde, tolle Knolle. Zum anderen waren an beiden Tagen die Türen vieler Geschäfte geöffnet – mit zahlreichen Angeboten.

Lohnt sich das überhaupt für die Geschäftsleute? „Schon, hier ist dann mehr los in der Stadt als in der Woche“, sagte Irmtraud Wieter. „Wir sind sehr zufrieden“, erklärte Ralf Ziegenfuß vom Fachgeschäft SZ-Sports.

Und die LandArt? „Doch, es lohnt sich“, „Wir haben mehr Honig verkauft als in den Vorjahren“, „Es sind auch neue Anbieter da und es ist gastronomisch aufgepeppt“ – so lauteten einige spontane Kommentare auf AZ-Nachfrage.

Am Sonntag herrschte wieder großer Ansturm auf die LandArt. Ob Seife, Schmuck mit Wirkung, Herbstblumen, Gewürze, frisches Obst, Gartendekoration – das Angebot war groß, auch kulinarisch. Die Rosmarinkartoffeln waren ein Gedicht. Die Verkaufsstände, mittlerweile im einheitlichen Outfit, boten alles rund um das Thema dieses letzten LandArt-Marktes des Jahres: Kürbisse. Welche verschiedene Sorten es gibt, welche Unterschiede in Form, Größe und Farbe zeigte sich an beiden Seiten dieser Meile – nahe dem Neptunbrunnen und an der Göhrdebrücke.

Von Ute Bautsch-Ludolfs

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