Wieder freie Fahrt in Abschnitten der Bahnhof- und Schillerstraße

Rot für die Radler: Neue Markierungen in Uelzen

Der Schutzstreifen an der Bahnhofstraße in Teilen nun rot eingefärbt.
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Der Schutzstreifen an der Bahnhofstraße in Teilen nun rot eingefärbt.
  • Norman Reuter
    VonNorman Reuter
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Die Schiller- und die Bahnhofstraße in Uelzen sind nun teilweise wieder befahrbar. Für Radler gibt es neue Markierungen, die aber Fragen aufwerfen.

Uelzen – Wieder freie Fahrt auf einem in den vergangenen Wochen gesperrten Teilstück der unteren Bahnhofstraße sowie in einem Abschnitt der frisch sanierten Schillerstraße: Nicht nur Autofahrer, sondern auch Anlieger und Geschäftstreibende dürfte es freuen.

>> Bahnhofstraße

Wer von der Ringstraße auf die Bahnhofstraße biegt, kann nun bis zur Schillerstraße fahren und auch diese wieder – zumindest abschnittsweise – nutzen. Wie berichtet, wird seit Ende Mai an der Bahnhofstraße ein Regenwasserkanal mit größerem Durchlass verlegt, der bei Starkregen-Ereignissen mehr Aufnahmekapazität besitzen wird. Dafür war die Innenstadtstraße zunächst zwischen Luisen- und St.-Viti-Straße auf gesamter Länge gesperrt. Jetzt rollt der Verkehr auf dem ersten Teilstück wieder. Für den Fuß- und Radverkehr sind in dem freigegebenen Abschnitt auch neue Markierungen aufgebracht worden. Für Radler ist wieder ein Schutzstreifen auf der Fahrbahn in Richtung Norden angelegt – in Teilen sogar jetzt mit Farbe. Eine solche Fläche ist unmittelbar nach dem Zebrastreifen in Höhe der Rosen-Apotheke zu finden. Was die gefärbte Fläche bedeutet – es erschließt sich den Radlern wohl zunächst nicht auf Anhieb. Immer wieder ist zu beobachten, dass die rote Fläche – trotz eines Rad-Piktogramms – bewusst umfahren wird.

Irritierend: Der rotgefärbte Schutzstreifen endet abrupt für gut 20 Meter, bevor er dann wieder mit lediglich weiß gestrichelten Markierungen fortgesetzt wird. Die Stadt erklärt auf Nachfrage: Der Grund liegt in der Bushaltestelle in dieser Höhe. Für Schutzstreifen bestehe ein Halteverbot, so Stadtsprecherin Ute Krüger. Das würde auch für Busse gelten. Deshalb: „Im Bereich von Bushaltestellen ist die Markierung von Schutzstreifen nicht zulässig.“

>> Schillerstraße

Bereits seit Mitte des letzten Jahres laufen in der Schillerstraße Bauarbeiten. Zunächst wurden Gas- und Stromanschlüsse zu den Häusern erneuert, seit November rollen die Bagger auch für die grundlegende Sanierung, wobei nun ein großer Abschnitt nach Abschluss der Arbeiten an Fahrbahn und Nebenanlagen für den Verkehr freigegeben wurde. Nach wie vor gearbeitet wird in Höhe der früheren Theodor-Heuss-Realschule.

Angekündigte Ladesäulen für E-Fahrzeuge sind aber bisher noch nicht zu finden. Helge Schenk, Prokurist bei den zuständigen Stadtwerken, erklärt, dass sie noch kommen werden. „Im ersten Bauabschnitt installieren wir insgesamt neun Ladesäulen mit einer maximalen Ladeleistung von jeweils 22 kW. Die Inbetriebnahme erfolgt voraussichtlich bis zum Jahresende.“

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