Gut besuchte Hochzeitsgala

Rosenherz und Tauben fürs Glück

Christin Stade und Enrico Brösel aus Suhlendorf werden sich das Ja-Sagen trauen – gestern informierten sie sich auf der Hochzeitsmesse.

Uelzen. Was gilt es nicht alles zu bedenken, will man in den Stand der Ehe treten; und da ist hier nicht von den papiernen Formalitäten die Rede. Das Brautkleid natürlich, den passenden Strauß. Die Ringe nicht zu vergessen.

Die perfekte Frisur, polierte Fingernägel, ein makelloses Make up, die Musik. Ein stilvoller Tisch, das Menü und die Gästeliste selbstverständlich.

Soll das Gefährt zum Standesamt ein Landauer mit Schimmel sein oder eines mit vier Rädern und mehr PS? Und will das Paar nach dem Ja-Wort weiße Tauben in den Himmel schicken, der an diesem besonderen Tag natürlich azurblau sein müsste, kündend von diesem Übermaß an Glück? Was ist mit einer Hochzeitsreise? Auch ein paar Nummern kleiner gedacht, bräuchte man dennoch was Anziehbares und eine Hochzeitstorte.

Unter anderem genau um diese kümmerten sich gestern auf der Hochzeitsgala in der Jabelmannhalle Christin Stade und Enrico Brösel aus Suhlendorf. Die 20-jährige Mediengestalterin und der 23-jährige Rettungssanitäter in Ausbildung bei der Bundeswehr gehörten zu den vielen Gästen, die zum Schauen kamen, zum Beraten und Planen.

„Wie sie zu mir ist, genau so ein Mädchen habe ich gesucht“, sagt der junge Mann. Das klingt glücklich; die zukünftige Braut lächelt dazu. Die Beiden wissen, was sie wollen. Sie werden die Bewährungsprobe des Afghanistaneinsatzes von Enrico bestehen. Sie wollen möglichst zwei Kinder. Und sie sind überzeugt davon, dass ihre Liebe hält. Da haben sie ihre Eltern als Vorbild.

Ob Christin nun in „einem Traum in Bordeauxrot“, wie es die Brautmodenschau vorschwärmte, oder in schlichter Robe in Creme vor den Altar treten wird. Ob die Eheringe mattiert oder poliert, aus Gelbgold oder Platin sind. Ob es Fisch oder Fleisch gibt, der Strauß aus Rosen oder Nelken besteht.

Viele weitere Bilder von der Hochzeitsgala finden Sie im Internet unter

Von Barbara Kaiser

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare