Musiker aus Hamburg mischten Publikum bei „Rock im Rothen“ so richtig auf

Riesenstimmung mit „Showdown“

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Die Band „Showdown“ sprühte vor Spielfreude, hatte mit Frontfrau Dani und Frontmann Josh gleich zwei stimmgewaltige Sänger am Start und begeisterte mit einem großen Repertoire.

Uelzen-Holdenstedt. „Showdown – live. . . die Band, die dich begeistert“ verhieß das Banner auf der Bühne vor dem Schloss Holdenstedt beim 17. und vermeintlich letzten „Rock im Rothen“ an gleicher Stelle.

Und tatsächlich kam es genau so, denn die sechs Musiker aus Hamburg sollten ihrem selbst gewählten Slogan mehr als gerecht werden.

Zunächst stand aber mit „Subway eleven“ als Vorband ein junges Rock-Trio aus Uelzen auf der Bühne. Laut, manch einem gar zu laut, präsentierten sie ihren gitarrenlastigen Alternative-Sound. Bassist und Sänger Felix, der seiner Gesangslinie im neuesten Stück der Band auch mal lupenreine „Death-Metal-Growls“ beimischte, freute sich jedenfalls über die Chance, beim „Rock im Rothen“ spielen zu dürfen: „Unser Ziel ist es natürlich, durch Auftritte bekannter zu werden, daher feilen wir auch noch an unserem Sound. Zu hart sollte er nicht sein, aber auch nicht zu punkig.“

Wer immer auch die Idee hatte, als Hauptact des Abends die Hamburger Band „Showdown“ zu verpflichten – er hatte alles richtig gemacht. Die Band sprühte vor Spielfreude, hatte mit Frontfrau Dani und Frontmann Josh gleich zwei stimmgewaltige Sänger am Start und präsentierte ein beachtliches Repertoire aus Partyklassikern, Schlagern, Rock und Pophits von den 80er Jahren bis heute.

Zu der wirklich großartigen musikalischen Leistung kam dann auch noch die Optik: Ob als langmähniger Matthias Reim bei „Verdammt, ich lieb’ Dich“ oder als Pirat bei Achim Reichels „Aloa heja he“: Sänger Josh passte sein Outfit entsprechend an und sorgte nicht zuletzt dadurch für Riesenstimmung. „Time of My Life“, „Mama Mia“, „Ein Hoch auf uns“, „Relight my Fire“: Klassiker reihte sich an Klassiker – diese Band sollte man sich definitiv merken.

Das sahen die Besucher ebenfalls so, wie stellvertretend für die meisten auch Simone und Frank aus Wrestedt: „Eine Wahnsinns-Stimmung, für die fünf Euro Eintritt wird hier wirklich viel geboten. Das ‘Rock im Rothen’ sollte es unbedingt weiter geben!“

Von Oliver Huchthausen

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