Stadtentwässerung investiert 2014 rund 1,7 Millionen Euro in Kanalsanierungen

Reparatur per Roboter

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Modernes Hilfsmittel: Mit diesem Roboter, der beispielsweise vor einigen Jahren im Sternviertel eingesetzt wurde, werden die Kanäle in mehreren Uelzener Ortsteilen saniert.

Uelzen. Bei der Untersuchung der Uelzener Kanalisation machen die Mitarbeiter der Stadtentwässerung mitunter überraschende Entdeckungen.

„Manche Kanäle aus den 20er Jahren sind in besserem Zustand als diejenigen, die in den 70er Jahren gebaut wurden“, sagt Dietmar Kahrs, Leiter der Stadtentwässerung. Damals, vor fast 100 Jahren, seien oft bessere Materialien und eine andere Verlegetechnik verwendet worden als in späteren Jahrzehnten.

Trotzdem nagt an vielen Kanälen in Uelzen der Zahn der Zeit. Wurzel-Einwüchse, Risse und Scherbenbildungen machen der Stadtentwässerung zu schaffen. Deshalb sind für 2014 mehrere Kanalbauten oder -sanierungen vorgesehen. „In diesem Jahr investieren wir dafür etwa 1,7 Millionen Euro“, kündigt Kahrs an. Die größte Maßnahme ist die Reparatur des Regenwasserkanals „Am Funkturm“ für 650 000 Euro. Weitere 400 000 Euro sind für neue Kanäle im Baugebiet Kirchweyhe-West eingeplant, ebenfalls 400 000 Euro für die Trennung der Schmutz- und Regenwasserkanäle an der Ernststraße und „Am Hölzernen Schlüssel“.

Von Bernd Schossadowski

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