Regen vermiest Ernte

Ein seltener Anblick in diesem Jahr: Meist mussten die Mähdrescher in der Scheune bleiben, anstatt auf dem Feld die Ernte einzufahren. Archivfoto: Ph. Schulze

Landkreis - Von Jörn Nolting. Das unbeständige Wetter bringt die Getreideernte der Landwirte im Landkreis Uelzen ins Stocken. Seit dem Ende der Hitzezewelle hat der Regen immer wieder die Mähdrescher ausgebremst, schildert Kreislandwirt Thorsten Riggert. Oft kann das Korn nicht mehr trocken geerntet werden. Die Folge: Das Getreide muss nachgetrocknet werden und das kostet die Bauern zusätzliches Geld. Die Ernte von Raps und Wintergerste wurde zwar größtenteils abgeschlossen, bei den anderen Getreidearten werden indes erhebliche Einbußen in der Menge befürchtet.

Ungefähr die Hälfte des Getreides ist noch auf den Feldern. „Eigentlich ist bis zum 10. August alles abgerodet und die Ernte beendet“, schildert Riggert. Das Wetter hat auch Auswirkungen auf die Qualität, denn durch den Regen quillt das bisher trockene Korn auf. Das gibt dann Auswuchs und es keimt erneut auf den Halmen. Der Preis für das Getreide liegt in diesem Jahr allerdings über dem Durchschnitt des Vorjahres, was auch durch die Trockenheit in Russland bedingt ist.

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