Einigung im Rat: Bis zu fünf Verkaufsstände ohne Lebensmittel

Regelung für VitalMarkt

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Bis zu fünf Stände auf dem Uelzener Wochenmarkt dürfen künftig Leder- oder Haushaltswaren anbieten.

Uelzen. Die Wochenmarktbeschicker werden sich künftig nach einer neuen Satzung richten.

Demnach werden den Händlern Standplätze von der Stadt zugewiesen, Stände dürfen frühestens eine Stunde vor Marktbeginn aufgebaut werden und von 7 bis 14 Uhr können Kunden dort die frischen Lebensmittel erhalten. Die Grundsätze waren zuvor bereits in einer Marktordnung festgelegt. Fast ein Jahr dauerte es, bis sich die Beteiligten auf eine feste Satzung einigten, am Montagabend hat die Mehrheit des Uelzener Stadtrates nun dafür gestimmt. Die vier Mitglieder der Gruppe WIR für Uelzen, Rentnerinnen- und Rentner-Partei und Piratenpartei enthielten sich.

Streitpunkt dieser Satzung war bis zuletzt die Angabe der Verkaufsstände, die andere Waren als Lebensmittel anpreisen, Lederwaren, Kleintextilien oder etwa Haushaltswaren. Zunächst sollte die Zahl auf vier Stände festgelegt werden. Nach einem Antrag der CDU/Grünen/UWG-Gruppe, sich auf gar keine Maximalzahl der Stände festzulegen, überarbeitete ein Kreis aus Marktbeschickern und Vertretern der Stadt Uelzen die Vorlage ein weiteres Mal und somit einigte der Verwaltungsausschuss sich am Montag darauf, dass „bis zu fünf Verkaufsstände“ dieser Art zugelassen werden.

„Wir hatten mit dem Antrag auf eine Bitte der Marktbeschicker reagiert“, erläutert Ratsmitglied Stefan Hüdepohl, Vorsitzender der CDU/Grünen/UWG-Gruppe. Nun sei daraus ein Kompromiss geworden. „Der Antrag diente eindeutig dazu, die Diskussion wieder zu öffnen.“ Denn einige Marktbeschicker hätten die Sorge gehabt, dass eine zu starre Beschränkung dazu führen könnte, dass Interessenten weggeschickt werden müssten. Jetzt seien alle Beteiligten froh, dass eine Marktsatzung stehe.

Zusätzlich entschied sich der Rat für eine offizielle Satzung für den städtischen Flohmarkt in der Fußgängerzone.

Von Diane Baatani

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