Busgesellschaft stellte Kosten für die Umsetzung des ÖPNV-Konzeptes vor / Politische Beratungen im August

RBB-Zahlen werden nun „bewertet“

+

nre Uelzen/Landkreis. Die Regionalbus Braunschweig GmbH (RBB), die im Landkreis Uelzen für den Öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) zuständig ist, hat am Montagnachmittag der Kreisverwaltung eine erste detaillierte Kostenaufstellung für die Umsetzung des ÖPNV-Konzeptes vorgestellt.

Das teilte der Erste Kreisrat Uwe Liestmann auf AZ-Nachfrage mit. Wie berichtet war in den vergangenen Monaten ein neues Bus-Liniennetz von der Verkehrsgesellschaft Nordost-Niedersachsen (VNO) für den Landkreis entworfen worden, mit dem künftig mehr Routen befahren würden. Vor allem Rufbusse sollen dabei zum Einsatz kommen, was die Kalkulation der Kosten vor der Umsetzung erschwert, weil unklar ist, wie sehr die Rufbusse in Anspruch genommen werden. Die VNO hatte ihrerseits eine grobe Schätzung der Kosten vorgenommen, an der RBB war es nun, diese näher zu benennen, damit die Kreispolitik ihr Votum abgeben kann.

Die Kreistagsmitglieder hatten einen finanziellen Rahmen festgesetzt. Maximal 100 000 Euro mehr als bislang sollten für den ÖPNV im Kreis ausgegeben werden. Von der RBB erwartet man zudem einen Festpreis, zu dem die Leistungen erbracht werden. „Durch die Vorstellung der Zahlen wird nun deutlich, ob der gesetzte Rahmen und die Kostenermittlung deckungsgleich ist, oder es Abweichungen gibt“, sagte Liestmann. Über die Ergebnisse der Kostenvorstellung machte der Kreis keine Angaben. Die vorgelegten Zahlen würden zunächst noch einmal durch die VNO „geprüft und bewertet“, bevor man sie an die Kreispolitik zur Beratung weitergebe, hieß es. Nach der Sommerpause könnte sich der Wirtschaftsförderungsausschuss am 7. August und der Kreisausschuss am 13. August mit dem ÖPNV-Konzept befassen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare