Niederlassungen in Uelzen und Goslar werden zusammengelegt

RBB-Standort auf Kippe

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Die RBB hat ihren Sitz auf dem Rahlande. Ob der Standort erhalten bleibt, ist durch die Fusionspläne unklar.

nre Uelzen. Die Fusion der Regionalbus Braunschweig GmbH (RBB), die im Landkreis für den öffentlichen Personennahverkehr verantwortlich ist, mit dem Busunternehmen Weser-Ems Bus (AZ berichtete) hat unmittelbare Folgen für RBB-Beschäftigte in Uelzen.

Im Zuge der Fusion werden die RBB-Niederlassungen Uelzen und Goslar zusammengelegt. Ob damit der Standort auf dem Rahlande erhalten bleibe, sei noch unklar, sagte gestern Alexander Möller, Sprecher der RBB-Geschäftsführung und Vorsitzender der Regionalleitung Nord, in einem Pressegespräch. Sicher werde es auch weiterhin in Uelzen eine Anlaufstelle für Busfahrer und eine Werkstatt geben. Bislang nicht definiert sei allerdings, ob Verwaltungsmitarbeiter auch künftig noch in der Stadt tätig sein werden, so Möller. Die Zahl der Verwaltungsmitarbeiter, die von der Umstrukturierung betroffen sind, beträgt in Uelzen und Goslar 28.

Ohnehin kommen auf Verwaltungsmitarbeiter aller DB-Busunternehmen im Bereich Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein harte Zeiten zu. Möller nannte gestern detaillierte Zahlen für einen geplanten Stellenabbau. So sollen 80 Stellen in der Verwaltung gestrichen werden, um wettbewerbsfähiger zu werden. Wie viele Uelzener Mitarbeiter von den Streichungen betroffen sein werden, konnte Möller gestern noch nicht sagen. Man stünde in Verhandlungen mit den Betriebsräten, bei denen sozialverträgliche Lösungen gesucht würden.

Von Norman Reuter

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