Uelzener Jabelmannhalle wird um 600 Quadratmeter erweitert

Raum für zwei neue Säle

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Großes Potenzial: Ulrich Gustävel im Obergeschoss seiner Jabelmannhalle.

Uelzen. Während die Stadthalle Uelzen derzeit massiv Federn lässt, weil das Aus des Betriebes spätestens zum Ende des Jahres 2016 besiegelt scheint (AZ berichtete), kann sich ein anderes Veranstaltungszentrum vor Anfragen und Buchungen kaum noch retten.

„Unser auf mehrere Jahre angelegtes Konzept wird derzeit von der Entwicklung überholt, weil wir so viel Zuspruch haben“, sagt Ulrich Gustävel, Inhaber der Uelzener Jabelmannhalle.

Gustävel will sich an der aktuellen Diskussion über jetzige und künftige Veranstaltungsräume in der Stadt, eine Zukunft der Stadthalle oder eventuelle Anbauten an das Theater nicht beteiligen. Er konzentriert sich ganz auf sein Event-Zentrum in der Nähe des Bahnhofs, sagt er. „Das, was wir hier tun, tun wir aus eigener Kraft.“ Und ganz offensichtlich liegt der verstärkte Zulauf in der Jabelmannhalle unter anderem auch darin begründet, dass die Kunden der Stadthalle weglaufen und bei Gustävel anklopfen.

„Es hat sich herumgesprochen, dass wir hier gute Arbeit leisten“, sagt der Veranstaltungsmanager, und deswegen wird in Kürze auch die Jabelmannhalle in großem Stil erweitert: Im rund 600 Quadratmeter großen Obergeschoss der einstigen Fabrikhalle werden zwei weitere Seminarsäle nebst großzügigem Bürotrakt und Sanitäranlagen ausgebaut. Nachdem im vergangenen Jahr bereits das Dach der Jabelmannhalle erneuert wurde, wird der Ausbau nun der nächste Streich sein, um sich zukunftsfähig aufzustellen und die Schlagzahl zu erhöhen.

Von Ines Bräutigam

Mehr zum Ausbau der Jabelmannhalle lesen Sie am Donnerstag im E-Paper und in der Printausgabe der AZ.

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