Kurzschluss sorgt für Feuerwehreinsatz im / Keine Gefahr für Astefix-Gäste

Stadt Hamburg: Rauch im Hotelkeller

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Atemschutzträger der Wehr vermelden eine Rauchentwicklung. Auch Bürgermeister Jürgen Markwardt (2. v.l.) ist vor Ort.

Uelzen. Immer wieder schallte die Frage über die Straße: „Was ist los?“ Passanten blieben gebannt stehen, Uelzens Bürgermeister Jürgen Markwardt eilte herbei:

Feuerwehreinsatz in einem traditionsreichen Gebäude in der Uelzener Innenstadt. Passanten blieben stehen.

Ein Kurzschluss im Keller des Gebäudes, in dem sich das Hotel Stadt Hamburg und das Restaurant Astefix befindet, hat gestern Mittag für einen Feuerwehreinsatz in Uelzens Innenstadt gesorgt. Wie Feuerwehrsprecher Christoph Paul erklärte, sei es durch den Kurzschluss zu einer Rauchentwicklung gekommen. Die installierte Brandmeldeanlage löste gegen 12. 30 Uhr aus. Ein Löschwagen, die Drehleiter sowie der Rüstwagen der Uelzener Wehr rückten mit etwa 15 bis 20 Brandschützern aus. Vor Ort, so Christoph Paul, seien wegen der unklaren Lage Atemschutzträger in den Keller geschickt worden. Sie vermeldeten eine Rauchentwicklung durch den Kurzschluss. Gebrannt habe es nicht, so Paul. Die Kellerräume seien im Anschluss gelüftet worden.

Das Astefix musste nicht evakuiert werden. „Es bestand keine Gefahr für die Gäste“, so Christoph Paul. Während des Einsatzes seien die Türen zu dem Kellerbereich geschlossen gehalten worden.

Das Hotel Stadt Hamburg wird derzeit nicht betrieben. Es schloss im vergangenen Frühjahr, nachdem ein Pachtvertrag des Gebäudeeigentümers mit dem Hotelbetreiber gekündigt worden war. Gründe wurden nicht genannt. Das Hotel Stadt Hamburg stammt aus dem 19. Jahrhundert, der Gebäudekomplex wurde 1986 mit der historischen Fassade neu aufgebaut.

Von Norman Reuter

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