Prostituierte an B 4 bei Breitenhees gefesselt / Polizei sucht Zeugen

Raubüberfall auf Frau im „Lovemobil“

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Symbolfoto

Uelzen. Eine Prostituierte ist an der Bundesstraße 4 bei Breitenhees in einem sogenannten „Lovemobil“ überfallen worden. Nach Angaben der Polizei drangen zwei unbekannte Täter am Donnerstagnachmittag gegen 16.45 Uhr in das Wohnmobil ein und forderten Geld von der illegal arbeitenden Prostituierten.

Dabei sollen die Männer brutal vorgegangen sein: Sie packten die Frau und würgten sie am Hals. Daraufhin fesselten sie sie mit Klebeband an Händen und Füßen und schlugen ihr laut Polizei in die Magengegend. Anschließend sollen die Täter einen Geldbetrag von 30 Euro und ihr Handy mitgenommen haben.

Als die Männer flüchteten, schaffte es die Frau, sich mit eigener Kraft aus dem Wohnmobil zu ziehen und Hilfe zu holen. In dem Moment soll auch ein Fahrradfahrer am Liebesmobil vorbeigekommen sein. Dieser Radfahrer wird nun gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen. Nach Information von Polizeisprecherin Nicole Winterbur ist dieser mögliche Zeuge etwa 1,60 Meter groß, war sportlich gekleidet, trug einen Rucksack und hatte seitlich zwei schwarz-blaue Taschen an das Rad geschnallt.

Die Beamten erhoffen sich weitere Hinweise auf die unbekannten Täter, die beide vom Opfer als „dicklich“ beschrieben werden: Einer der Täter soll zwischen 1,60 und 1,65 Meter groß sein, kurzes Haar haben sowie ein blaues Shirt und eine Jeans getragen haben. Der Mann habe außerdem eine kleine braune Umhängetasche dabei gehabt.

Der zweite Täter wurde auf circa 1,85 bis 1,90 Meter groß geschätzt. Sein Haar wurde ebenfalls als kurz bezeichnet, außerdem habe er seine Augen hinter einer Sonnenbrille verborgen sowie ein schwarzes Hemd mit weißem Muster und gelb-grüne Gummihandschuhe getragen.

Die beiden bislang unbekannten Männer hätten Deutsch gesprochen, berichtet die Polizeisprecherin. Sie seien in einem schwarzen, tiefergelegten Auto davongefahren, vermutlich einem 1er oder 3er BMW, informiert Nicole Winterbur.

Zeugen werden gebeten, sich an die Polizei zu wenden unter der Telefonnummer (05 81) 93 00.

Von Diane Baatani

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