Es raschelte und dann...

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. . .    war Stille. Der Uhlenköper spitzte auf seiner Terrasse die Ohren. Mit einer Taschenlampe leuchtete er Beet und Weg ab. Doch es war niemand zu finden.

Dann klirrte es zwischen Blumentöpfen: Im Lichtkegel seiner Lampe entdeckte der Uhlenköper einen großen Igel – mit einer bestimmt acht Zentimeter großen Kröte in der Schnauze. Genüsslich nagte er an dem armen Tier herum. Der Uhlenköper ließ ihm seine Ruhe und kam dann doch noch einmal neugierig zu ihm zurück: Da saß der Igel zwischen dem Rhabarber, guckte groß zurück, mit einem letzten einzelnen Krötenbein zwischen den Zähnen. Es war ein Igeltag, morgens wollte der Uhlenköper einen von der Fahrbahn retten, um dann festzustellen, dass dieser doch schon ein Opfer der Autos geworden war, dann der Kröten-Igel im Garten und zu noch späterer Stunde liefen ihm zwei weitere Igel vors Auto, denen er lieber den Vortritt ließ, der Uhlenköper.

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