Bündnis zeigt Widerstand

Protestmarsch gegen Frei.Wild-Konzert in Uelzen

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Auftritte der Deutschrock-Band Frei.Wild werden immer wieder von Protesten begleitet – so nun auch in Uelzen.

Uelzen – Das „Uelzener Bündnis für Demokratie und Toleranz“ will seinen Protest gegen das Konzert der Südtiroler Deutschrockband Frei. Wild in der Jabelmannhalle am Ostersonntag, 21. April, durch einen Friedensmarsch unüberhörbar zum Ausdruck bringen.

Laut Bündnis lebe ein buntes Uelzen nämlich von der aktiven Auseinandersetzung darüber, wie in der Stadt friedlich und in Vielfalt zusammen gelebt werde.

Wie Bündnispartner Dieter Thiel betont, „sind Frei.Wild entgegen ihrer Behauptungen nicht ‚unpolitisch‘“ und hebt hervor, „dass sie in ihren Texten immer wieder Themen so darstellen, dass diese für extreme Rechte anschluss- und zustimmungsfähig sind“. Ingetraud Schmäcke ergänzt: „Frei.Wild verpacken ihr gewaltverherrlichendes und völkisches Gedankengut so geschickt, dass es massenkompatibel daherkommt“. Die Band liefere so den Soundtrack für den gesellschaftlichen Rechtsruck und sei ein Bindeglied in die politisch rechte Szene.

Das Bündnis ruft dazu auf, nicht stillschweigend zuzusehen, wenn nationalistische und menschenfeindliche Parolen gesellschaftsfähig gemacht werden sollen.

Deswegen rufen sie zu einem Friedensmarsch am Ostersonntag durch Uelzen auf. Treffpunkt ist um 17 Uhr der Herzogenplatz in Uelzen.

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