Profil für drei Straßen

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Soll aus der Veerßer Straße eine Fußgängerzone werden? Der Plan gilt als Favorit.

mr Uelzen. Am 29. April will die vom Stadtrat eingesetzte Arbeitsgruppe Innenstadt öffentlich über die verschiedenen Varianten für die künftige Gestaltung der Marktstraßen – Veerßer, Lüneburger und Gudesstraße – diskutieren. Das Hannoveraner Architekturbüro Sass hat aus seiner Sicht im Auftrag der Stadt Vor- und Nachteile von sieben Varianten aufgeführt. Die AZ hat sie in den vergangenen Tagen vorgestellt.

Letzter Teil: Fußgängerzone Veerßer Straße –Kein Kfz-Verkehr zwischen Altem Rathaus und Herzogenplatz (Große Lösung) oder nur Sperrung im Bereich Altes Rathaus und Fünf Propheten (Kleine Lösung).

Pro-Argumente:

• Die Veerßer Straße erhält ein neues Gesicht (Themenschwerpunkte wie Kultur- oder Spielinseln, Aufenthaltsbereiche, Straßenverlauf, größere Auslagen), die Lüneburger Straße und Gudesstraße können mit ihrer Anfahrbarkeit punkten

• Die Verschiebungen im Branchenmix können in den Marktstraßen selbst stattfinden (Abwanderung nicht vorprogrammiert)

• Konkurrierende / sich ergänzende Straßen

• Die Lüneburger Straße und Gudesstraße können gegenüber der Veerßer Straße ein eigenes Profil entwickeln und umgekehrt

• Parkmöglichkeiten in der Gudesstraße und Lüneburger Straße bleiben erhalten und stützen die Fußgängerzone

• Effiziente Kosten für bauliche Maßnahmen, stimmiges Kosten-Nutzen-Verhältnis, Stufenkonzept – die Entwicklung von Fußgängerbereichen in Uelzen kann bedarfsorientiert langsam wachsen, gemachte Erfahrungen können im jeweils nächsten Abschnitt umgesetzt werden

• Aufgrund vorhandener Nutzungen drängen sich die Gudes- und Lüneburger Straße derzeit nicht als Fußgängerzone auf

Contra-Argumente:

• Voraussichtlich Verschiebungen im Branchenmix, leichte Veränderungen

• Verlust von Stellplätzen in der Veerßer Straße (gering)

• Verkehre werden in andere Straßen verlagert, dort Mehrbelastungen

• Geschäfte in der Fußgängerzone können nicht mehr angefahren werden

Grundlage dieser Betrachtung ist bei den Stadtplanern die Annahme, dass die Veerßer Straße zur Fußgängerzone umgebaut wird, während die Lüneburger Straße und die Gudesstraße in ihrer jetzigen Form bestehen bleiben.

Alle Varianten sind im „Bürgerforum“ im Foyer des Rathauses zusehen. Sie stehen im Internet auf //www.az-online.de. Diskutieren Siemit: Schreiben Sie an die AZ-Redaktion, Groß Liederner Straße 45, 29525 Uelzen, Fax (05 81) 808 91 290, E-Mail:redaktion.az@cbeckers.de. Oder direkt auf

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