Sechs Bäckereien im Test: Experte prüft in Uelzen die Qualität von 28 Broten und 12 Brötchen

Präziser Blick auf Körner und Kruste

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Schüler der BBS I verfolgten gestern auf dem Uelzener Vitalmarkt die Brot- und Brötchen-Prüfung durch Michael Isensee vom Institut für Qualitätssicherung von Backwaren.

Uelzen. Seinen Augen und seiner Nase entgeht nichts. Während der Normalverbraucher Brot oder Brötchen meist nach optischen Gesichtspunkten auswählt, erfasst Michael Isensee die Backware mit allen Sinnen.

Wie riecht sie? Wie sehen Körner, Kruste und Krumenbild aus? Und wie ist das Aroma? Diesen Fragen ging der Experte vom Institut für Qualitätssicherung von Backwaren gestern bei einer Brot- und Brötchenprüfung auf dem Uelzener Vitalmarkt nach. Organisiert hatte sie die Bäcker-Innung Uelzen/Lüchow-Dannenberg.

Dabei testete Isensee 28 verschiedene Brote und 12 Brötchen. Sechs von neun Mitgliedsbetrieben der hiesigen Innung nahmen an der zuvor angekündigten Prüfung teil: die Bäckereien Erich Aßmann (Clenze), Hans-Werner Hoyer (Jastorf), Georg Oetzmann (Edendorf), Jochen Rasche (Zernien), Christian Schulz (Hanstedt I) und Ulrich Stahlbock (Hitzacker).

„Es geht ums Fühlen, Sehen, Riechen und Schmecken“, erklärt der Qualitätsprüfer des Instituts mit Sitz im baden-württembergischen Weinheim. Und dann geht die Prüfung los: Karsten Schlegel, Bäckermeister aus dem wendländischen Wustrow, schneidet ein Vollkornbrot mit Sonnenblumenkernen an.

Von Bernd Schossadowski

Wie die Prüfung abläuft und was die Schüler der BBS I davon lernen können, lesen Sie am Donnerstag in der AZ.

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