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Post baut an der B4 bei Uelzen

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Von: Norman Reuter

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An der Bodenplatte für das neue Postgebäude wird bereits gearbeitet.
An der Bodenplatte für das neue Postgebäude wird bereits gearbeitet. © Reuter, Norman

Am Fundament wird bereits gearbeitet: Die Deutsche Post lässt an der Bundesstraße 4, im Uelzener Gewerbegebiet Ludwig-Erhard-Straße Nord, auf einer Fläche von 1400 Quadratmetern ein Zustellzentrum errichten. Unternehmenssprecher Jens-Uwe Hogardt erläutert: „Es ist ein Stützpunkt, von dem aus Sendungen im Zustellbezirk die letzte Meile bis zum Kunden antreten.“

Uelzen ‒ Bisher nutzte das Unternehmen dafür das Büro- und Gewerbegebäude an der Bahnhofstraße in Uelzen, in dem die Post auch eine Filiale unterhält. Wie Hogardt ausführt, seien die dortigen Bedingungen nicht mehr zeitgemäß, die Räume zu eng geschnitten, es bestünden auch Parkplatzsorgen.

Die Post plant, im kommenden Frühjahr das Zustellzentrum in Betrieb zu nehmen. „Es wird in Systembauweise errichtet“, so Hogardt. Ausgestattet mit einer entsprechenden Lade-Infrastruktur, mit einer Photovoltaik- und modernen Heizungsanlage stelle sich die Post für die Zukunft auf. Einen Betrag, den die Post in den Neubau investiert, nennt Hogardt nicht, berichtet aber davon, dass das Unternehmen bundesweit tätig wird. Insgesamt würden 280 solcher Zustellstandorte errichtet.

Mit dem Zustellzentrum wächst das Gewerbegebiet weiter. Die Palandt Agratec verkauft und repariert dort bereits Landmaschinen, der Unternehmer Daniel Benson begann im vergangenen Jahr damit, dort eine Autolackiererei zu bauen. Westlich wird Heilmann tätig (AZ berichtete). Im gerade erst angelegten Gewerbegebiet auf der anderen Seite der B4 sind auch bereits Baumaschinen zu entdecken. Einen Bericht, was dort entsteht und ob viele Unternehmen sich für Flächen interessieren, lesen in der Printausgabe oder dem E-Paper vom heutigen Freitag.

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