Betroffene wenden sich an IT-Rechtler Springer

Porno-Portal: Drei Fälle in Uelzen

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nre Uelzen. Tausende Abmahnungen erreichten in den vergangenen Tagen die Nutzer des Porno-Portals „Redtube“ in Deutschland. Mindestens drei dieser Schreiben sind auch nach Uelzen geschickt worden, wie der IT-Fachanwalt Dr. Jochen Springer mitteilt.

Er vertritt die Betroffenen, die im Juli oder August diesen Jahres sich auf dem Internet-Portal pornografische Filme angesehen haben und nun 250 Euro zahlen sollen. Aus den Abmahnschreiben der Regensburger Kanzlei Urmann und Collegen geht außerdem hervor, dass die Nutzer eine Unterlassungserklärung abgeben sollen. Springer als auch die Polizei raten den Betroffenen, auf die Forderungen nicht einzugehen.

Denn zum einen, so erklärt der Uelzener IT-Rechtler, sei noch ungeklärt, ob tatsächlich eine Urheberrechtsverletzung vorliege. Zum anderen deute sich an, dass die Abmahnwelle womöglich durch rechtswidrige Wege losgetreten worden sei. In keinem Fall solle ein Abgemahnter eine Unterlassungserklärung abgeben. Denn schaue sich der Betroffene dann nocheinmal einem Film auf „Redtube“ an, drohe eine Strafe von bis zu 5000 Euro.

Einen umfassenden Artikel zu der Abmahnwelle lesen Sie am Donnerstag im E-Paper und in der Printausgabe der AZ.

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