NDR-2-Truck macht Station auf dem Herzogenplatz / Uelzener ohne Berührungsängste

„Ponik und Petersen“ ganz nah

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Kam Moderatorin Ilka Petersen (Mitte) und Sängerin Christina Stürmer (rechts) ganz nah: Sabine Schneider gewann Karten zum Stürmer-Konzert in Hamburg.

Uelzen. „Die Stimmung ist perfekt“, Andrea Christine Hauschild reißt begeistert die Hände in die Luft, gefolgt von einem lauten Jubelschrei: „So muss es sein. “ Die 51-Jährige aus Stro-the ist völlig aus dem Häuschen.

In aller Herrgottsfrühe ist sie gestern, genau wie viele andere Radio-Fans aus nah und fern, in die Uhlenköperstadt gekommen, um die NDR 2- Moderatoren Holger Ponik und Ilka Petersen live bei der Arbeit zu verfolgen. Die nämlich machten im Rahmen ihrer „Frühstückstour“ durch den Norden mit dem NDR 2-Truck auf dem Herzogenplatz Station und moderierten den ganzen Morgen lang unter den neugiereigen Blicken der Uelzener aus ihrem fahrbaren Freiluftstudio.

Im Gepäck: Gute Laune und Sängerin Christina Stürmer, die den neugierigen Frühaufstehern mit ihrer Band ordentlich einheizte. Das lässt sich auch die 18-Jährige Merle Burmester nicht entgehen. Mitten im Abi-Lernstress hat sie sich von ihrem Schreibtisch losgerissen, um ihre Lieblingsmoderatoren „einfach mal live zu sehen und die Art und Weise wie sie moderieren.“ Sie greift in ihre Tasche. „Ich habe auch eine Rose gekauft, um mich zu bedanken, dass sie uns morgens so schön wecken.“ So wie sie hielten viele der Radio-Hörer aus Uelzen und Umgebung die ein oder andere Überraschung bereit und zeigten alles andere als Berührungsängste. Die „Helgoländer Jungs“ machten den Anfang und ließen sich spontan von Moderatorin Ilka Petersen zu einem Ständchen überreden. Besonders Mutige kosteten später sogar von den selbstgemachten Rührei-Kreationen der Moderatoren.

Soweit das Auge reicht, tummeln sich Radio-Mitarbeiter in orangefarbenen Westen mit großen Kopfhörern auf den Ohren zwischen unzähligen Kameras und Mikrofonen. Und während die Großen das Geschehen mit einem Kaffee-Becher in der Hand gebannt aus dem Gedränge heraus verfolgen, hat sich einer bis ganz nach vorne geschlichen: der sechsjährige Gianluca hat es sich direkt auf dem Lkw bequem gemacht und summt – als erfahrener Radiohörer – in der Werbepause die Slogans mit. Er hoffe auf ein Autogramm, erklärt er und reckt den Hals. Einen halben Meter hinter ihm bereiten sich „Ponik und Petersen“ auf den Sendeschluss vor. Noch ein letzter prüfender Blick auf den Bildschirm, dann die Hörer auf die Ohren: „Danke Uelzen, ihr wart großartig“, rufen sie der begeisterten Menschenmenge entgegen.

Von Anna Petersen

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