Polizei sucht Kinder und Zeugen nach einem Beinahe-Unfall vor sieben Monaten

Tod nach Vollbremsung im Januar

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Symbolfoto

ib Uelzen. Nach zwei Kindern, die am 17. Januar dieses Jahres den Fußgängerüberweg an der Bernhard-Nigebur-Straße/Ecke Birkenallee überquert hatten, sucht die Polizei derzeit. Gegen 7.20 Uhr hatten die beiden Kinder an diesem frühen Donnerstagmorgen mit ihren Fahrrädern die Straße überquert und dabei einen heranfahrenden Autofahrer zum Bremsen gezwungen.

Dieser Beinahe-Unfall hat inzwischen einen tragischen Ausgang genommen: Der Autofahrer ist verstorben – wahrscheinlich sind Verletzungen, die er sich bei der Bremsung damals zugezogen hatte, ursächlich hierfür.

An diesem Januar-Tag herrschte schlechtes Wetter und die beiden Kinder waren dunkel gekleidet. Der 46-jährige Autofahrer musste daher eine Vollbremsung hinlegen. Weil er die Situation so nicht hatte kommen sehen, ergaben Ermittlungen der Polizei, kam der Mann nur ganz knapp zum Stehen. Dabei berührte er zwar noch eines der Kinderfahrräder am Hinterrad, doch ein messbarer Schaden war zu diesem Zeitpunkt zunächst nicht zu erkennen. Danach fuhren die Kinder in Richtung Lindenstraße davon.

Durch die Vollbremsung allerdings hatte sich der Autofahrer eine Verletzung zugezogen und ein Kind auf seinen Zustand angesprochen. Das Kind hatte daraufhin Hilfe bei einer Autofahrerin geholt. Der Unfall wurde der Polizei damals nicht zur Kenntnis gegeben.

Der Gesundheitszustand des 46-Jährigen verschlechterte sich in den folgenden Wochen nach dem Unfall dermaßen, dass er am 13. April nach mehreren Operationen in einem Krankenhaus verstarb.

Die Polizei Uelzen sucht nun die an dem Vorfall beteiligten Kinder und fragt, wer Angaben zum Unfallgeschehen machen kann. Hinweise nehmen die Beamten unter (05 81) 93 00 an.

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