Schwimmvergnügen in Bundeswasserstraßen erlaubt, aber mit Gefahren verbunden

Polizei mahnt Schwimmer zu umsichtigem Verhalten

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Szenen wie diese gilt es zu vermeiden: Die Feuerwehr (Foto) sucht nach einem Jugendlichen, der beim Schwimmen in der Elbe verschwunden ist. 

Uelzen – Die Polizei mahnt „zum Schutz von Leib und Leben“ zu umsichtigem Verhalten, damit das Schwimmvergnügen nicht zum „Reinfall“ wird. Das Baden in Bundeswasserstraßen falle grundsätzlich unter den Gemeingebrauch und ist nicht verboten.

Dennoch stellen etwa tückische Strömungen im Bereich der Elbe (auch und gerade innerhalb der Buhnen) und die Berufsschifffahrt auf dem Elbe-Seiten-Kanal mit teilweise eingeschränktem Sichtfeld für Schwimmer und Badende ein nicht zu unterschätzendes Gefahrenpotenzial dar. Außerdem gebe es an Elbe und Elbe-Seiten-Kanal (Bundeswasserstraßen) diverse Bereiche, in denen das Baden oder Schwimmen verboten ist, zum Beispiel im Bereich von Schleusen und Häfen, aber auch bis 100 Meter vor und hinter Brücken. Neben Platzverweisen droht bei Verstoß ein Verwarnungsgeld in Höhe von 35 Euro bzw. mit einem Bußgeld zwischen 50 bis zu 200 Euro.

Generell gilt: Nur an bewachten Badestellen schwimmen gehen und die Warnhinweise beachten. Eltern sollten kleine Kinder am und im Wasser nie aus den Augen lassen und immer in Griffweite bleiben. Die eigene Leistungsfähigkeit kritisch einschätzen; nicht übermütig werden, rät die Polizei weiter. Und: Unbekannte Gewässer bergen Gefahren. In unteren Wasserschichten ist es noch kalt, das kann zu Unterkühlung und Krämpfen führen und lebensgefährlich werden. Nie in unbekannte Gewässer springen.

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