SPD-Munstermann und CDU-Hüdepohl : Zwei Fraktionschefs – ein AZ-Interview

Politik(er) und die Zukunft

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„Ich verlange von einer Landesregierung, dass sie gegebene Zusagen einhält“: der Christdemokrat Stefan Hüdepohl (links). „Momentan wissen wir, dass acht Grundschulen zu viel sind“: der Sozialdemokrat Ralf Munstermann.

abc Uelzen. Ralf Munstermann, SPD-Fraktionschef im Stadtrat Uelzen, kann sich ein „kleines, feines und den Bedarfen angepasstes Veranstaltungszentrum – mit einem bestechenden Nutzungskonzept“, vorstellen.

Sein christdemokratisches Pendant, Stefan Hüdepohl, kann sich „sellbstverständlich“ vorstellen, dass der nächste Bürgermeister der Uhlenköperstadt eben Stefan Hüdepohl heißt. Das sind nur zwei Aussagen, die Munstermann und Hüdepohl in einem aktuellen AZ-Interview getroffen haben. Die beiden Kommunalpolitiker, die die Arbeit im Stadtrat an exponierter Stelle mitprägen, haben sich im Zusammenhang mit dem Zukunftsvertrag, der damit aktuell verbundenen Hängepartie und den daraus resultierenden Fragen und Folgen der künftigen Entwicklung der Stadt Uelzen geäußert.

Munstermann beispielsweise kündigt an, „dass wir mit Nachdruck – dort, wo es nötig ist – darstellen werden, dass wir unsere Hausaufgaben beim Zukunftsvertrag auf hohem Niveau gemacht haben“. Hüdepohl appelliert zum gleichen Thema an die rot-grüne Landesregierung, „die Zusagen und Programme nicht durch die veränderten Mehrheitsverhältnisse in Frage zu stellen“.

Was die Zukunft der Schullandschaft in der Stadt Uelzen angeht, fordert SPD-Politiker Munstermann „ein ganztägiges Grundschulangebot, das den Namen auch verdient hat“. Und: „Momentan wissen wir, dass acht Grundschulen zu viel sind.“ CDU-Mann Hüdepohl verweist in Sachen Schullandschaft auf die soeben einberufene Arbeitsgruppe. „Diese soll Alternativen zur Verbesserung der Qualität in den Grundschulen ausarbeiten.“ An Spekulationen, die Grundschulen in Veerßen und Molzen würden aufgrund des demografischen Wandels und der geringen Schülerzahlen auf der Kippe stehen, möchte sich Hüdepohl nicht beteiligen. Sein Credo: „Erst alle Argumente zusammentragen, um dann ein Konzept zu erarbeiten.“

Das vollständige Interview mit SPD- und CDU-Fraktionschef lesen Sie in der Freitagausgabe oder in unserem E-Paper.

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