Ehemaliges Reisezentrum: Leerstand bleibt zunächst bestehen

Pläne für Uelzens Bahnhof haben sich zerschlagen

Die Scheiben des früheren Reisezentrums sind abgeklebt. Dort wird für einen Einkaufsbahnhof geworben.
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Die Scheiben des früheren Reisezentrums sind abgeklebt. Dort wird für einen Einkaufsbahnhof geworben.

Uelzen – Mehr als ein Jahr nach dem Auszug des DB-Reisezentrums aus dem Uelzener Hundertwasser-Bahnhof bleibt weiter unklar, wer die Räume übernehmen wird.

Zuletzt verhandelte die Deutsche Bahn als Vermieter mit dem Unternehmen SSP, das in der Systemgastronomie tätig ist und unter anderem Franchisebetriebe wie Burger King oder Kamps vertritt.

Wie Bärbel Aissen, Leiterin im Regionalbereich Nord von Station & Service der DB im Gespräch mit AZ erklärt, kam man bei den Verhandlungen nicht zu einem Ergebnis. „Das hat sich frisch zerschlagen“, so Bärbel Aissen. Eine Lösung für die Fläche sei damit „in die Ferne gerückt.“

Der Leerstand ist anderen Mietern ein Dorn im Auge. Sie wünschen sich einen möglichst lebendigen Bahnhof, damit er Anziehungspunkt für Menschen bleibt und sie entsprechend auch einen Zulauf haben. Wie Bärbel Aissen sagt, bemühe sich die DB weiter um eine Vermietung der Fläche.

Der Leerstand nach dem Auszug des Reisezentrums ist nicht die einzige Baustelle im Hundertwasser-Bahnhof. Das am Aufgang von Tunnel zur Bahnhofshalle installierte Wasserspiel ist derzeit nicht in Funktion. Zudem treibt Bahnfahrer wie Roswitha Machel das Thema Bahnkarten-Verkauf weiter um. Henning Otte, CDU-Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis, lud deshalb DB-Vertreter, darunter Bärbel Aissen, sowie Uelzener zu einem Gedankenaustausch in den Bahnhof ein.  nre

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